Wohnmobil-, Camper- und Vanlife-News
Lume Traveler hat den Ranger vorgestellt, seinen leichtesten Caravan. Mit 1.150 kg Gewicht bietet er Platz für zwei Personen und eine Ausziehküche. Preise ab 49.950 Euro.
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Luxe Fifth Wheels aus Elkhart, Indiana, hat sein Modell Regent 48FLB für das Modelljahr 2027 aktualisiert. Der Fifth-Wheel erhält eine neu konstruierte Frontkappe, die die Deckenhöhe und den Abstand des Oberdecks erhöht, und der Generator wird unter das Fahrzeug verlegt, wodurch das vordere Fach für ein größeres Solarsystem frei wird. Der 48FLB misst 48 Fuß (14,6 Meter) in der Länge, hat ein Bruttogewicht von 29.999 Pfund (13.607 kg) und verfügt über sechs Auszüge. Ein versteckter flexibler Raum hinter der Unterhaltungswand kann als Büro oder Stauraum dienen. Der neueste Luxe Regent 48FLB steht für $361.495 zum Verkauf.
Der slowenische Hersteller Adria hat seine Wohnmobil-Modellreihe für 2027 überarbeitet und in zwei Ausstattungslinien unterteilt: Select und Supreme. Select-Versionen basieren auf Citroën-Fahrgestellen mit weißer Karosserie, Supreme-Versionen nutzen Fiat-Fahrgestelle mit Karosserie in Artense-Grau und umfangreicherer Ausstattung. Wesentliche Änderungen betreffen die Teilintegrierten Compact, Coral und Matrix: neue Profilkappe, Full-LED-Heckleuchten bei Supreme, serienmäßiger Kompressor-Kühlschrank, Dieselheizung und verstärkter Einsatz von expandiertem Polypropylen (EPP) zur Gewichtsreduzierung und Verbesserung der Isolierung. Der Compact DC kehrt mit 6,99 m Länge, Zentralbett und 2,12 m Breite zurück. Die Preise für Twin-Kastenwagen beginnen bei 61.900 € für Twin Select und 71.900 € für Twin Supreme; Compact-Teilintegrierte ab 74.900 €. Preise gültig ab 15. September 2026 und können sich im Laufe des Jahres ändern.
Anders als in den Niederlanden, wo Gemeinden das Parken von Wohnmobilen und Wohnwagen oft auf drei Tage beschränken, gelten in Deutschland andere Regeln. Nach der deutschen Straßenverkehrsordnung (StVO) gibt es für ein rechtmäßig geparktes Wohnmobil keine maximale Parkdauer, aber ein abgekoppelter Wohnwagen darf höchstens zwei Wochen am selben Ort stehen. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 20 Euro geahndet, und für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen und Anhänger über 2 Tonnen gelten Beschränkungen für regelmäßiges Parken in Wohngebieten zwischen 22:00 und 06:00 Uhr sowie an Wochenenden, mit einem Bußgeld von 30 Euro. Der ADAC weist darauf hin, dass Kontrolleure zur Überprüfung, ob ein Wohnwagen bewegt wurde, unter anderem die Stellung der Ventile an den Reifen notieren: Bleibt das Ventil in derselben Position, deutet dies darauf hin, dass der Wohnwagen nicht bewegt wurde.
JT Collective Tiny Homes hat das Magnolia vorgestellt, ein mobiles Tiny House auf einem zweiachsigen Anhänger. Die Standardkonfiguration ist 7,9 Meter lang und etwa 2,6 Meter breit, eine breitere Option ist erhältlich. Im Innenraum gibt es eine Küche mit Backofen, Zweiflammenherd, Kühl-Gefrier-Kombination und Geschirrspüler sowie einen vertikalen Waschtrockner. Das Schlafzimmer befindet sich auf einer Empore, darunter ein Bad mit Dusche, Waschbecken und WC. Schränke und Regale sind in die Treppe integriert. Die Preise beginnen bei 102.000 US-Dollar.
Der deutsche Hersteller Ebicos hat den Happy Dreamer vorgestellt, ein Modul, das im Kofferraum eines Vans montiert wird und sich in weniger als 10 Minuten ohne Werkzeug oder Fahrzeugumbau in einen Schlafbereich verwandelt. Zusammengeklappt misst es 120 × 130 × 28 cm und wiegt etwa 60 kg; aufgeklappt bildet es ein Bett von 190–210 cm Länge und bis zu 160 cm Breite mit 8 cm Kalt Schaum und einem Lattenrost aus Glasfaser. Es ist mit rund 20 Modellen kompatibel, darunter Kangoo, Trafic, Berlingo, Jumpy, Transporter, Caddy, Vito und Transit Custom. Die manuelle Version kostet 6.250 € ohne Lieferkosten, eine elektrische Version für 9.990 € entfaltet sich per Knopfdruck, bleibt aber am Fahrzeug befestigt. Die Garantie beträgt drei Jahre.
Das Roller Team Zefiro Power Edition ist bei spanischen Händlern erhältlich. Das Wohnmobil wird in zwei Innenraumvarianten mit 7,45 m Länge auf einem Fiat Ducato Fahrgestell mit 140-PS-Dieselmotor und 8-Gang-Automatikgetriebe angeboten; optional sind Versionen mit 160 und 180 PS erhältlich. Zur Serienausstattung gehören zwei 200-W-Solarpaneele mit MPPT-Reglern, zwei 100-Ah-Lithium-Batterien, eine Truma Combi 6 Dieselheizung, ein 158-Liter-Kompressorkühlschrank, eine schwarze Markise und die iNEXT X Steuereinheit mit App-Steuerung. Der Startpreis liegt ohne Zulassungssteuer knapp über 81.000 €.
La Strada hat auf dem Caravan Salon 2026 in Düsseldorf den Avanti R vorgestellt. Der 6,36 m lange Kastenwagen auf Fiat-Ducato-Basis mit Superhochdach (H3) ist konsequent auf zwei Reisende ausgelegt: Statt eines festen Heckbetts gibt es eine große Face-to-Face-Lounge mit zwei Längsbänken, geschlafen wird in einem elektrisch absenkbaren Hubbett mit 202 x 192 cm Liegefläche. Der Grundpreis startet bei 88.728 Euro, mit obligatorischem Technik- und Komfort-Paket, TÜV-Abnahme und Überführung steigt er auf 95.408 Euro (Preise Stand September 2026).
Concorde erweitert die Centurion-Reihe für das Modelljahr 2027 um zwei neue Wohnmobile auf Mercedes-Benz Actros mit 395 PS starkem 6-Zylinder-Motor. Der 1050 GI ist 10,49 m lang und bietet Platz für einen Smart 3 in der Heckgarage, der 1100 GI mit 10,97 m für einen Fiat 500 oder Mini Cooper SD. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 18 Tonnen, die Breite 2,55 m und die Höhe 3,90 m. Die Basisversion des 1050 GI kostet 704.900 €, der 1100 GI 721.050 €.
Der Mercedes-Benz Marco Polo ist der teuerste unter den kompakten Campervans mit rund fünf Metern Länge. Die Preise starten bei 82'000 Franken, während der vergleichbare VW California Ocean ab 79'130 Franken kostet. Der Marco Polo bietet Luftfederung, einen Dieselmotor von 120 kW (163 PS) bis 174 kW (237 PS) mit 9-Stufen-Automatik und automatische Niveau-Ausgleichung. Im Campingalltag hat er jedoch gegenüber dem California das Nachsehen, der über ein zentrales Bedienpanel im Wohnraum verfügt und Campingstühle sowie Tisch in die Karosserie integriert.
Der Vergleich der Schutzbriefe von ADAC, ACV und ARCD zeigt Unterschiede bei der Absicherung des Caravans, wenn der Zugwagen liegenbleibt. Beim ADAC besteht kein Anspruch auf Rücktransport eines unbeschädigten Anhängers nach Deutschland; der Caravan wird an einem verkehrssicheren Ort abgestellt. Der ACV deckt den Wohnanhänger bei Zugwagen-Defekt unter Bedingungen ab und sieht bei längerfristiger Reparatur die Rückführung zum Wohnort vor. Der ARCD schließt den Caravan ausdrücklich auch ohne eigenen Defekt ein, inklusive Rücktransport. Entscheidend sind die Bindung an Person oder Fahrzeug, Abschlepplimits und ob ein Ersatzwagen eine Anhängerkupplung hat.
Seit Juni 2026 verbietet eine Gemeindeverordnung in Llanes (Asturien) das Parken von Wohnmobilen außerhalb ausgewiesener Bereiche, das Übernachten auf jedem Parkplatz und das Aufstellen von Campingausrüstung auf öffentlichen Straßen. In der ersten Saison wurden rund 325 Bußgelder verhängt: etwa 25 im Juni, 60 im Juli und 240 im August. Das Bußgeld beträgt 500 Euro, bei schneller Zahlung 250 Euro. Die Gemeinde verfügt über 86 ausgewiesene Stellplätze für Wohnmobile. Bürgermeister Enrique Riestra erklärte, die Maßnahme diene dem Zusammenleben und nicht der Einnahmeerzielung.
Ab dem 1. Oktober 2026 gelten in Spanien neue Parkregeln für Wohnmobile: Markisen ausfahren, Fenster öffnen und Möbel aufstellen sind verboten. Bußgelder bis zu 3000 Euro.
Auf dem diesjährigen Caravan Salon präsentierte Pössl den neuen Roadstar XL Evo, einen Campervan auf Basis des Mercedes-Benz Sprinter. Das Modell ist 697 cm lang, 202 cm breit und 285 cm hoch und serienmäßig mit Allradantrieb und 190 PS ausgestattet. Es bietet drei Sitzplätze mit Gurt, ein elektrisch verstellbares Hubbett, einen 155-Liter-Wassertank und einen 100-Liter-Kühlschrank. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 4100 kg. Der norwegische Händler Sola bobil hat bereits mehrere Fahrzeuge bestellt, die Verfügbarkeit in Norwegen wird jedoch erst für nächsten Sommer erwartet; der geschätzte Preis liegt bei 1,6 Millionen norwegischen Kronen.
Der Autor, der Wohnmobile von fast sieben Metern Länge besessen hat, hat den Camper Weinsberg CaraBus 600 DQ Edition FIRE mit 5,99 Metern Länge getestet. Das Modell basiert auf einem 3,5-Tonnen-Fiat Ducato mit 2,2-Liter-Dieselmotor mit 140 PS und Sechsgang-Schaltgetriebe. Die Abmessungen betragen 2,05 Meter Breite und 2,82 Meter Höhe. Im Inneren gibt es ein Querbett hinten (194 x 152/140 cm) und ein Hubbett vorne (176 x 130 cm), ein Bad mit drehbarer Thetford-Kassettentoilette, Waschbecken und Dusche sowie eine Küche mit zwei Flammen, Spüle und einem 95-Liter-Kompressorkühlschrank mit 12,8-Liter-Gefrierfach. Der Frischwassertank fasst 102 Liter, der Grauwassertank 90 Liter. Der Hersteller homologiert bis zu fünf Schlafplätze, für eine vierköpfige Familie sind jedoch die beiden Hauptbetten sinnvoll. Es gibt vier homologierte Sitzplätze und ISOFIX für zwei Kindersitze.
Das zweistöckige Wohnmobil The Heat, das Anderson Mobile Estates Anfang der 2000er Jahre für Will Smith baute, wird jetzt in einem Touristenkomplex in Texas vermietet. Das Fahrzeug mit über 100 Quadratmetern auf 22 Rädern hatte einen Wert von über 2,5 Millionen Dollar und wurde vom Schauspieler mehr als ein Jahrzehnt lang bei Dreharbeiten genutzt. Die obere Ebene, die von acht Hydraulikkolben angehoben wird, beherbergt ein Kino mit 100-Zoll-Leinwand für etwa 30 Personen, ein Schlafzimmer mit Doppelbett und Schreibtisch. Das Badezimmer, dessen Kosten auf 25.000 Dollar geschätzt werden, verfügt über eine Dusche mit Saunafunktion und eine Glaswand, die per Knopfdruck von transparent auf undurchsichtig wechselt.
Megamobil hat den Camper Lounge 700 Max auf Basis des Mercedes Sprinter vorgestellt, mit hinterer U-förmiger Sitzgruppe und elektrisch absenkbarem Bett. Basisversion kostet 115.809 Euro.
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Der polnische Hersteller Vannado hat auf dem Caravan Salon 2026 in Düsseldorf den Camper Karakorum auf Basis MAN TGE oder Mercedes Sprinter vorgestellt. Das Modell bietet bis zu vier Schlafplätze, darunter ein Querbett mit 192 × 136 cm in der Standardversion und ein optionales Aufstelldach mit 110 × 190 cm großer Matratze. Allradantrieb ist mit Geländereifen, Unterfahrschutz, Schnorchel, Seikel- oder Bilstein-Fahrwerk und Luftfederung erhältlich; die Bodenfreiheit steigt um 35 mm, mit Geländereifen um weitere 15 mm. Im Innenraum kommen Echtholzfurniere (Eiche, Esche, Olive) und robuste Forbo-Oberflächen zum Einsatz. Zur Autarkieausstattung gehören ein 360-Watt-Solarmodul, ein 100-Liter-Frischwassertank und optional eine 400-Ah-Batterie mit 3.000-Watt-Wechselrichter und Induktionskochfeld.
Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf präsentierte Concorde die neue Centurion-Klasse mit modernem Eicheninterieur, großem Bad mit Macerator-Toilette und digitalen Scheinwerfern; der Preis beginnt bei etwa 800.000 Euro. Das Unternehmen wechselte zudem bei den elektrischen Systemen von Mastervolt zu Victron und investierte zum 45-jährigen Bestehen 10 Millionen Euro in ein neues Servicezentrum. Frankia stellte den 8,3 Meter langen Noctra Liner mit Tandemachse und den kompakten Neo Liner von 6,99 Metern mit Face-to-Face-Grundriss und elektrischem Hubbett für zwei Personen vor, während Dethleffs das Konzeptfahrzeug c.core mit Solarpanelen im Markisentuch, den neuen Graneo auf Mercedes Sprinter mit 5,5-Tonnen-Chassis und den preisgünstigen Just Van zeigte.
Der Schweizer Hersteller Alpencamper hat den ECO Slide Out vorgestellt, einen Fahrradwohnwagen mit ausziehbarem Seitenteil, das im Stand 50 Zentimeter mehr Breite schafft. Die Liegefläche beträgt 1,40 mal 1,96 Meter und reicht für zwei Erwachsene. Der Anhänger wiegt etwa 52 Kilogramm, die maximale Zuladung liegt bei 32 Kilogramm, der Stauraum umfasst 270 Liter. Zur Serienausstattung gehören eine Weber-Kupplung, vier Stützen, ein isoliertes Fenster, ein Bettgestell mit Tischfunktion und ein Fach für eine Trockentrenntoilette. Die Version ohne Slide-Out kostet rund 6.500 Euro, der ECO Slide Out 8.350 Schweizer Franken. Optional sind eine elektrische Standheizung und eine abnehmbare Campingeinheit erhältlich.