Schlafen im Auto trifft Chinas Hotels · VanLife Weekly Nr. 32
In China drückt das Schlafen im Auto die Hotelerlöse um 8,2 %. Dazu: E-Camper Nissan Interstar-e Relax für 89.900 Euro und Nachtverbot in Llandudno.
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In der vergangenen Woche kamen in der Welt der Wohnmobile gleich mehrere wichtige Veränderungen zusammen: Ab dem 7. Juli macht die neue EU-Sicherheitsverordnung frische Wohnmobile um €1000–3000 teurer, Italien führt ab dem 1. Juli Fahrtenschreiber für Kastenwagen ein, spanische Städte räumen bis zum 7. Juli Wohnwagen von den Stränden Málagas, und ein französischer Programmierer hat seine Wohnung für €112.000 verkauft und ist in ein Wohnmobil gezogen, um €400 im Monat zu sparen.
Ab dem 7. Juli 2026 tritt in der Europäischen Union die zweite Stufe der General Safety Regulation (GSR II) in Kraft — der europaweiten Verkehrssicherheitsvorschriften. Jedes neue Wohnmobil muss nun mit acht aktiven Fahrerassistenzsystemen ausgestattet sein: darunter automatischer Notbremsassistent, Müdigkeitswarner, Spurhalteassistent und eine „Blackbox", die Daten vor einem Unfall aufzeichnet. Nach Einschätzung der Branche wird die Nachrüstung den Preis neuer Fahrzeuge um €1000–3000 anheben.
Die Anforderung betrifft ausschließlich neue Wohnmobile, die nach diesem Datum die Zertifizierung durchlaufen. Bereits bei Händlern stehende und gebrauchte Fahrzeuge sind von der Regel nicht betroffen — sie können wie bisher gekauft und genutzt werden. Doch die Hersteller bauen die neuen Systeme bereits vorab in die Modelle des Jahres 2027 ein, weshalb der Preisanstieg in den Preislisten der kommenden Saison fast über die gesamte Palette hinweg spürbar wird.
Der regulatorische Druck auf Wohnmobilbesitzer in Europa hat in dieser Woche nicht nur in Deutschland zugenommen. Italien verlangt seit dem 1. Juli digitale Fahrtenschreiber für Kastenwagen mit einem Gewicht von 2,5–3,5 Tonnen im internationalen Verkehr, und in Spanien hat eine neue Prüfvorschrift die Kontrolle der Elektrik bei Campern, die älter als 10 Jahre sind, verschärft. Die allgemeine Richtung ist klar: Die Fahrzeuge werden sicherer, aber auch teurer in Anschaffung und Unterhalt.
Wenn Sie ein neues Wohnmobil ins Auge gefasst haben und der Preis bereits ins Budget passte, kann es sich lohnen, sich für ein Fahrzeug zu beeilen, das schon beim Händler steht: Für dieses gelten noch die alten Regeln, und der Aufpreis für GSR II entfällt. Wenn es nicht eilt, planen Sie für 2027 zusätzliche €1000–3000 ein und wundern Sie sich nicht über steigende Preislisten. Besitzer älterer Camper in Spanien sollten die Elektroverkabelung rechtzeitig vor der technischen Prüfung kontrollieren, und wer mit einem gewerblichen Kastenwagen von 2,5–3,5 Tonnen durch Italien fährt, sollte klären, ob er unter die Fahrtenschreiber-Pflicht fällt, um kein Bußgehld unterwegs zu riskieren. Die neuen Regeln haben auch einen echten Vorteil: Notbremsung und Spurkontrolle senken tatsächlich das Unfallrisiko bei einem schweren und hohen Fahrzeug.
Skandinavien und Nordeuropa, Juli. Während der Süden unter der Hitze ächzt, wenden sich immer mehr Wohnmobilreisende dem kühlen Norden zu: Laut der Buchungsplattform PiNCAMP ist die Nachfrage nach Campingplätzen in Skandinavien im Sommer seit 2023 um 68% gestiegen. Norwegen, Schweden und Finnland bieten im Juli, was am überfüllten Mittelmeer fehlt — gemäßigte Temperaturen, helle Nächte, freie Stellplätze und Natur ohne Menschenmassen. Die Fjorde Norwegens und die Seenlandschaft Finnlands eignen sich besonders für eine gemächliche Route mit Übernachtungen am Wasser. Wenn Sie schon lange einen Sommer im Norden erleben wollten, ihn aber immer aufgeschoben haben, ist diese Saison Ihr Anlass: Solange der Trend erst an Fahrt gewinnt, gibt es noch Plätze.
Zwei Geschichten, die man gern weiterleiten möchte.
Ein Haus für €112.000 — auf Rädern. Ein französischer Entwickler verkaufte seine Wohnung für €112.000 und zog in ein gebrauchtes Wohnmobil, wodurch er seine monatlichen Ausgaben um fast €400 senkte. Er sagt, statt Hypothek und Nebenkosten habe er die Freiheit bekommen, zu wählen, wo er aufwacht. Eine Geschichte für alle, die sich schon einmal ausgerechnet haben, was vier Wände kosten.
Ein 18 Meter langer Stadtbus wurde zum Wohnmobil. In Schweden wurde ein zum Wohncamper umgebauter Gelenk-Linienbus zum Verkauf angeboten. Der 18 Meter lange Gigant mit „Ziehharmonika" in der Mitte ist der Beweis, dass ein Zuhause auf Rädern buchstäblich jede Größe haben kann, wenn man es nur wirklich will.
Nein. Die GSR-II-Verordnung betrifft nur neue Wohnmobile, die nach dem 7. Juli 2026 die Zertifizierung durchlaufen. Bereits bei Händlern stehende und gebrauchte Fahrzeuge werden nach den bisherigen Regeln verkauft und genutzt, sie müssen nicht nachgerüstet werden.
Die neue Vorschrift PROT 2026/04 hat die Kontrolle der Elektrik bei Campern über 10 Jahre verschärft. Prüfen Sie rechtzeitig die Verkabelung und die fest installierten Elektroanlagen. Tragbare Ladestationen müssen nicht registriert werden, solange sie nicht fest installiert sind — deshalb steigen viele gerade auf sie um.
Wegen der Hitze ist der Süden Europas immer häufiger überhitzt und überfüllt, während die Nachfrage nach Campingplätzen in Skandinavien im Sommer seit 2023 um 68% gestiegen ist. Der Norden bietet gemäßigte Temperaturen, helle Nächte und freie Stellplätze — angenehmer für Mensch und Fahrzeug.
Es ist ein Wohnmobil der Klasse C mit einer Länge von etwas über 6 Metern — kürzer als ein typisches amerikanisches „Class C". Es ist für sechs Sitzplätze und vier Schlafplätze ausgelegt, mit einer Lithiumbatterie ausgestattet, und der Einstiegspreis liegt bei $153.772.
Real, wenn die Batterie selbst zusammengebaut oder ohne ordentlichen Schutz ist: In der vergangenen Woche brannte in Liechtenstein wegen Lithiumbatterien ein Wohnmobil vollständig aus. Verwenden Sie Packs mit Batteriemanagementsystem, laden Sie sie nicht unbeaufsichtigt und lassen Sie das Laden möglichst nicht über Nacht im geschlossenen Wohnbereich.
Dieser Artikel wurde von der OpenVan.camp Redaktion erstellt. Alle Rechte vorbehalten. Informationen zum Urheberrecht
Nach der Eröffnung der Sindopyeongdae-Brücke, die die Inseln Sindo und Yeongjongdo verbindet, wurde der Fährbetrieb eingestellt, und der Terminal Sindo im Landkreis Ongjin, Incheon, hat sich zu einem Freizeitgebiet entwickelt. Nachts parken dort Wohnmobile und andere Fahrzeuge, während Angler vor der Kulisse des Incheon International Airport und der Lichter von Yeongjongdo angeln. Die Behörden erwägen, das Gelände offiziell für Camping und Angeln zu erschließen und dabei Sicherheits- und Abfallfragen zu klären.
Die Bauern Laëtitia und Pascal Dehosse aus Grigneuseville, Seine-Maritime, haben begonnen, Wohnmobile zu vermieten. Sie haben zwei Fahrzeuge angeschafft, die mit Küche, Warmwasserdusche, Solarpaneelen und Optionen wie Toilette und Fahrradträger ausgestattet sind. Laut den Besitzern sind die Wohnmobile nicht größer als ein großes Auto, was das Parken erleichtert und zusätzliche Mautkosten vermeidet. Die Vermietung ist für Paare, Freunde und Familien verfügbar.
Der Instagram-Nutzer @douminfufu, der Wohnmobilreisen dokumentiert, teilte eine Mahlzeit im Fahrzeug mit lokalen Spezialitäten aus Fukui. Der Beitrag erhielt über 758 „Gefällt mir“-Angaben. Der Artikel enthält auch Daten zu durchschnittlichen Renten nach Alter.
Am Samstag, dem 15., um 13:00 Uhr empfängt die Sendung Retratos Femininos von TV Aparecida Juliani Felício, die mit ihrem Ehemann Paulo mit dem Wohnmobil reist. Nach Paulos Leukämiediagnose im Jahr 2018 überdachte das Paar seine Prioritäten und entschied sich für ein Leben unterwegs. Die 48-jährige Juliani, ehemalige Finanzmarktmitarbeiterin, arbeitet heute als Travel Creator und hat 17 brasilianische Bundesstaaten und 20 Länder besucht.
Ein britisches Paar mit achtjährigen Zwillingen verbrachte ein Jahr damit, mit einem Wohnmobil durch Europa und Afrika zu reisen. Sie wechselten vom Homeschooling zum 'Worldschooling', das auf Erfahrungen und Entdeckungen während der Reisen basiert, was die Neugier und das Selbstvertrauen der Kinder erheblich steigerte. Trotz Herausforderungen bei der Remote-Arbeit und der Konnektivität kam die Familie sich näher und bezeichnete das Jahr als das beste ihres Lebens.
Berechnungen zufolge kostet der Besitz eines Wohnmobils durchschnittlich 9.000 Euro pro Jahr, ohne Abschreibung. Dieser Betrag umfasst Kfz-Steuer, Versicherung, Wartung, Stellplatz und Kraftstoff. Für ein Diesel-Wohnmobil von 2019 mit einem Gewicht von 2.780 kg und einem Wert von 50.000 Euro, das 7 Monate im Jahr genutzt wird, beträgt die jährliche Steuer 1.262 Euro. Der Durchschnittspreis eines neuen Wohnmobils übersteigt 70.000 Euro, während ein gebrauchtes zwischen 15.000 und 30.000 Euro liegt.
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