🇵🇹 Portugal — Vanlife-Nachrichten
Am 21. September führte die GNR in der Gemeinde Sines, Portugal, eine Razzia gegen Camping und Caravaning außerhalb genehmigter Plätze durch. Es wurden 31 Ordnungswidrigkeitsanzeigen erstattet.
Vorfälle
© O MIRANTE | Munícipe reclama despejos de autocaravanas e caravanas na Albufeira do Castelo de Bode.
In einer Sitzung der Stadtverwaltung von Tomar forderte der Anwohner Vítor Santos aus der Gemeinde Madalena Maßnahmen gegen illegale Entsorgungen von Wohnmobilen und Wohnwagen am Stausee Castelo de Bode. Seinen Angaben zufolge erfolgen die Entsorgungen durch umgebaute Kastenwagen, während Standard-Wohnmobile über 120-Liter-Tanks für Frisch- und Abwasser sowie Kassettentoiletten verfügen, die eine Woche halten. Stadtrat José Delgado bekräftigte seine früheren Aussagen und erklärte, es sei nicht seine Aufgabe, Fahrzeugtypen zu klassifizieren, sondern illegale Vorgänge zu melden, und forderte mehr Überwachung in dem Gebiet. Zudem drängte er auf eine Lösung für Stellplätze für Wohnmobile in Tomar.
Gegen 13:00 Uhr am Freitag, dem 18., brannte ein Wohnmobil auf der A13 in Portugal nahe der Ausfahrt Alvaiázere vollständig aus. Die Flammen griffen auf umliegendes Gestrüpp über, die Feuerwehr löschte den Brand jedoch schnell. Der Verkehr in Richtung Norden wurde auf eine Spur beschränkt. Vor Ort waren die Feuerwehr von Alvaiázere und die Nationale Republikanische Garde (GNR).
Die Rentner Fernando und Ana leben seit etwa drei Jahren in einem 27 Jahre alten Wohnmobil Fiat Ducato Maxi, das sie „La Vaca“ nennen. Ihrem Bericht zufolge entfielen durch den Auszug aus dem Haus feste Kosten für Wasser, Strom, Hausgeld, Garage und Heim-Internet. Eine Wandreparatur führten sie in fünf Monaten selbst durch und gaben dafür 1.631 Euro aus, einschließlich Außenlackierung; Fernando sagte, allein die Lackierung durch Fachleute hätte mehr als 3.000 Euro gekostet. Das Paar räumte ein, die Ausgaben nie detailliert berechnet zu haben, gibt aber an, dass am Monatsende nun Geld übrig bleibt. Laut INE erreichte die mittlere Miete neuer Mietverträge in Portugal im ersten Quartal 2026 9,46 Euro pro Quadratmeter, während der mittlere Preis gehandelter Wohnungen bei 2.337 Euro pro Quadratmeter lag.
Das Gesetz 66/2021 zur Änderung der Regelung für Parken, Übernachten und Abstellen von Wohnmobilen wurde im Diário da República veröffentlicht und tritt am Mittwoch in Kraft. Außerhalb von Schutzgebieten ist das Übernachten in Wohnmobilen, die vom IMT zugelassen sind, für höchstens 48 Stunden in derselben Gemeinde erlaubt. In Natura-2000-Gebieten, Schutzgebieten und Zonen der Küstenordnungspläne sind Übernachten und Parken verboten, außer an ausdrücklich genehmigten Orten. Besteht eine kommunale Regelung, gilt diese.
Portugal bietet im September und Oktober Möglichkeiten für Wohnmobilreisen, insbesondere in den Regionen Algarve und Alentejo. Das Land verfügt über offizielle Wohnmobilstellplätze und Campingplätze mit Strom, Trinkwasser und Entsorgung. Wildcampen ist in Natura-2000-Gebieten und bestimmten Küstenzonen verboten; außerhalb solcher Gebiete gilt ohne strengere kommunale Regeln eine Höchstdauer von 48 Stunden in derselben Gemeinde.
In der Stadtratssitzung von Leiria fragte die PSD-Stadträtin Luísa Gonçalves nach der Zukunft des Campingplatzes Praia do Pedrógão und wies auf Probleme bei Instandhaltung, Reinigung, Beleuchtung und Sicherheit hin. Nach einem Besuch des Campingplatzes erkannte sie die Sturmschäden an, stellte jedoch fest, dass mehrere Monate später weiterhin Probleme bestehen, die die Nutzungsbedingungen beeinträchtigen.
Auf der Nationalstraße EN18 ereignete sich bei Kilometer 273 in Richtung Beja–Évora ein Verkehrsunfall mit zwei Pkw und einem Wohnmobil. Sieben Personen wurden verletzt; fünf wurden in das Hospital do Espírito Santo in Évora gebracht, zwei wurden vor Ort versorgt. Der Einsatz umfasste 27 Einsatzkräfte und 12 Fahrzeuge der Feuerwehr von Évora und der Nationalen Republikanischen Garde. Der Verkehr auf diesem Abschnitt war eingeschränkt und wurde später wieder freigegeben.
Die Nachfrage nach Wohnmobilvermietungen steigt: Roadsurfer meldete einen Anstieg der Buchungen um 30 Prozent im Jahresvergleich, und eine Umfrage von Practical Caravan ergab, dass 53 Prozent der Briten einen Wohnmobil- oder Wohnwagenurlaub dem Flug ins Ausland vorziehen würden. Eine fünf Tage dauernde, 163 km lange Route durch die Algarve umfasste Campingplatzaufenthalte und eine Übernachtung im Weingut Quinta do Canhoto, wo ein Willkommenspaket für 29 € zwei Flaschen Wein enthielt. Die Miete des Camper Castle von Roadsurfer beginnt bei £67 pro Nacht.
Am 6. September führte die GNR in Sesimbra eine Aktion gegen illegales Camping durch und stellte 16 Verstöße wegen Parkens in Schutzgebieten des Natura-2000-Netzes fest.
Maribel und Vicente, Rentner aus Mallorca, haben vor fünf Jahren ihr konventionelles Zuhause aufgegeben und leben nun in einem Wohnmobil von etwa 10 Quadratmetern. Sie reisen durch Europa und passen ihre Routen an Jahreszeiten und Budget an. Das Paar sagt, dass der Verzicht auf das Haus ihre monatlichen Ausgaben um etwa 1.000 Euro reduziert hat, einschließlich Strom-, Gas-, Wasserrechnungen und Autozahlungen. Sie geben etwa 2.000 Euro pro Monat für Leben und Reisen aus, mit einem Limit von 700 Euro für Kraftstoff. Das Wohnmobil ist mit Geräten wie Heißluftfritteuse, Kaffeemaschine, Kühlschrank, Gefrierschrank und zwei Fernsehern ausgestattet.
In der Gemeinde Barqueiros in Barcelos wurde eine neue Wohnmobil-Servicestation (ASA) im Gebiet Quintas de Prestar eröffnet. Die Anlage bietet technische Unterstützung, Parkplätze und Übernachtungsmöglichkeiten. Die Initiative ist das Ergebnis einer Investition des Gemeinderats von Barqueiros.
Ein portugiesisches Paar, Maribel und Vicente, hat das konventionelle Wohnen aufgegeben und lebt nun dauerhaft in einem Wohnmobil. Sie nennen Mobilität und Freiheit als Hauptgründe für diese Lebensstiländerung.
Ein Paar aus Lissabon reiste in die Algarve und übernachtete im Orla Ecoglamping auf der Insel Tavira, wo es ein vorinstalliertes Zelt für drei Personen für 95 € pro Nacht (31,60 € pro Person) mietete. Das 15 Quadratmeter große Zelt ist mit Klimaanlage, Kühlschrank und Geschirr ausgestattet. Der Campingplatz liegt zwischen der Ria Formosa und dem Ozean, ist autofrei und bietet Duschen, einen Grillbereich, ein Restaurant und ein Open-Air-Kino.
Vom 3. bis 6. September fand in Penamacor das 63. Treffen des Campingclubs Almada (CCCA) statt. Über 100 Camper aus ganz Portugal nahmen an Kultur- und Freizeitaktivitäten teil.
Die Gemeinde Matosinhos hat die Schließung eines Wohnmobilparks in Perafita auf einem Privatgrundstück angeordnet, da dieser nicht lizenziert ist. Das Gelände neben einem Restaurant liegt in einer als Nationales Ökologisches Reservat ausgewiesenen Zone und darf daher nicht als Parkplatz genutzt werden. Die Behörde arbeitet an einer Verordnung für den Wohnmobiltourismus; im Sommer verbot die Polizei das Übernachten an den Stränden.
Die Gemeinde Coruche hat die vorübergehende Schließung des Wohnmobil-Serviceplatzes in Vila Nova da Erra vom 17. April 2024, 9:00 Uhr, bis zum 19. April 2024, 12:00 Uhr, angekündigt. Grund ist eine Veranstaltung des Automóvel Clube de Portugal (ACP) in Zusammenarbeit mit der Regionalen Tourismusbehörde Alentejo und Ribatejo. Während dieser Zeit ist das Parken, die Wartung und das Übernachten von Wohnmobilen nicht gestattet. Als Ausweichmöglichkeit steht der Serviceplatz im Parque de Mercados e Feiras in Coruche (in der Nähe von Lidl) bis zum 19. April, 12:00 Uhr, zur Verfügung.
Bei einer kürzlichen Sitzung des Stadtrats von Tomar berichtete der sozialistische Ratsherr José Delgado über illegale Aktivitäten am Stausee Castelo de Bode, darunter das Entsorgen von Abfällen durch Wohnwagen am Flussufer. Er forderte koordinierte Maßnahmen und verwies auf Sicherheitsbedenken der Anwohner. Bürgermeister Tiago Carrão teilte die Bedenken und erwähnte sowohl unzulässige Einleitungen als auch Bauten. Die Angelegenheit wurde an die portugiesische Umweltbehörde mit der Bitte um mehr Kontrollen weitergeleitet.
In Portugal dürfen Inhaber der Klasse B ein Auto mit einem Anhänger mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 750 kg fahren, wenn die zulässige Gesamtmasse des Gespanns 3500 kg nicht übersteigt. Übersteigt das Gespann 3500 kg, aber nicht 4250 kg, ist die Schlüsselzahl 96 erforderlich, die eine spezielle praktische Prüfung voraussetzt. Die Klasse BE ist erforderlich, wenn das Gespann 4250 kg übersteigt oder der Anhänger eine zulässige Gesamtmasse von mehr als 3500 kg hat.
Portugal bleibt ein beliebtes Ziel für Winterreisen mit dem Wohnmobil. Für eine legale Reise sind Führerschein der Klasse B (bis 3,5 t), Versicherung, TÜV und die Einhaltung der Parkregeln erforderlich: keine Tische, Stühle oder Markisen draußen. In Natura-2000-Gebieten und geschützten Küstenabschnitten gelten strenge Beschränkungen, mit hohen Bußgeldern für Abwasserentsorgung. Es wird empfohlen, ASA-Serviceplätze, Campingplätze und andere legale Übernachtungsmöglichkeiten zu nutzen und Mautstraßen sowie das Via-Verde-System zu berücksichtigen.
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