Ford Transit Custom
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Der italienische Spezialist für Hubdächer Sky-Up hat ein neues Aviotech-Modell für Ford Transit Custom und Volkswagen T7 vorgestellt. Das Dach hebt sich horizontal und bietet eine konstante Innenhöhe von etwa 2,20 m über die gesamte Fahrzeuglänge. Statt einer Polyesterform kommt eine Aluminiumstruktur mit Polyester-Sandwichplatten und XPS-Isolierung zum Einsatz. Der Verkauf ist für die zweite Hälfte des Jahres 2027 zu einem Preis von rund 5000 € geplant.
Auf der Messe Kampeer en Caravan Jaarbeurs in Utrecht werden Camper auf Basis des Renault Trafic mit Dieselmotor und des bereits bestellbaren elektrischen Renault Trafic E-Tech Electric gezeigt. Zu den Exponaten zählen die Modelle Florida und Nevada von Buscamper op Maat auf Volkswagen-Fahrzeugen mit 4,90 und 5,30 Metern Länge, der Wally-Van Classic und Air mit Slide-outs, der Ford Nugget in leuchtendem Rot, der Westfalia Kelsey auf einem 5,45 Meter langen Ford Transit Custom mit vier Sitz- und vier Schlafplätzen sowie Umbauten von Amigo Campers auf Volkswagen Transporter, Ford Transit Custom und Mercedes Vito. Elektrische Modelle umfassen den Outbase Delta und Flow auf VW ID. Buzz, den Vantrack LC auf Kia PV5 Passenger (erhältlich in den Versionen Base, Flex und Pop, Verkaufsstart Mitte nächsten Jahres) und den Ventje T7 mit sieben Gurten und bis zu vier Schlafplätzen.
Der Ford Transit Custom Nugget in der verlängerten L2-Version mit 2,0-Liter-EcoBlue-Turbodiesel (125 kW/170 PS), 8-Gang-Automatik und Allradantrieb AWD wurde in Italien getestet. Der Wohnausbau stammt von Westfalia: Küche mit 33-Liter-Kühlschrank, zwei Betten (oben 1270×2050 mm, unten 1200×1900 mm), Aufstelldach mit drei Lüftungsöffnungen. Der Kraftstoffverbrauch während der Reise lag bei etwa 8 l/100 km gegenüber den vom Hersteller angegebenen kombinierten 9,2 l/100 km. L2-Abmessungen: Länge 5450 mm, Radstand 3500 mm, Höhe mit Markise 2090 mm. Bemängelt wurden das Fehlen einer unabhängigen Klimaanlage im Wohnbereich und die Aufheizung des Innenraums beim Parken in der Sonne.
Der deutsche Tuner Loder1899 hat einen Ford Transit Custom AWD in einen Expeditionscamper umgebaut. Der Umbau umfasst eine 80 mm Höherlegung, 18-Zoll-Hanma-Felgen mit 255/55 R18 Loder AT1 All-Terrain-Reifen, einen rohrförmigen Frontbügel mit zwei PIAA-LED-Scheinwerfern, breite Kotflügelverbreiterungen und eine Dachplattform mit Hardtop-Dachzelt, Leiter, Stauräumen, vollwertigem Reserverad und PIAA-Zusatzscheinwerfern. Der serienmäßige Allradantrieb bleibt erhalten.
Ford hat den neuen Transit Custom Nugget Plus vorgestellt, der in Zusammenarbeit mit Westfalia entwickelt wurde. Das Dach lässt sich auf eine maximale Höhe von 2,4 Metern anheben, 37 Zentimeter mehr als bei der Standardvariante. Der Innenraum umfasst eine Küche, einen Wohnbereich mit Esstisch, eine Sitzbank in der zweiten Reihe für drei Passagiere, die sich in ein Bett umwandeln lässt, sowie ein Doppelbett im oberen Bereich. Der 2.0 EcoBlue-Motor ist mit 130 oder 185 PS erhältlich. Die ersten Auslieferungen sind für das erste Quartal 2021 geplant.
Die deutsche Firma Ebicos hat das Auszieh-Schlafmodul Happy Dreamer vorgestellt, das ohne Werkzeug im Kofferraum eines Vans installiert wird. Manuelle Version kostet 6.250 €, elektrische ab 9.990 €.
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Ein in Ballymena zum Wohnmobil umgebauter Ford Transit Custom PHEV erhielt eine VRT-Rechnung über 8.500 € bei einem Satz von 13,3 %, obwohl der Besitzer aufgrund von CO2-Emissionen von 37 g/km 8 % erwartet hatte. Nach den Kriterien von Revenue gilt die VRT der Kategorie B von 8 % für Wohnmobile, und 13,3 % nur für Fahrzeuge mit Emissionen von 120 g/km oder mehr. Wenn der Umbau bestimmte Anforderungen erfüllt (Sitze, Tisch, Schlafgelegenheit, Kochgelegenheit und Stauraum), kann der Besitzer innerhalb von 30 Tagen Einspruch einlegen; andernfalls muss er möglicherweise zahlen und dann Einspruch erheben.
Westfalia hat den Kipling vorgestellt, einen kompakten Campervan auf Basis des Ford Transit Custom mit langem Radstand. Das 5,45 m lange Modell bietet vier Schlafplätze, einschließlich eines modularen Querbetts im Heck, das sich umklappen oder komplett herausnehmen lässt, um den Stauraum zu vergrößern. Der Einstiegspreis liegt bei 67.990 Euro.
Wavecamper hat den Campervan Ford Custom Flex auf Basis des Ford Transit Custom vorgestellt. Das Modell ist in zwei Längen erhältlich: 5,05 m und 5,45 m, bei einer Breite von 2,032 m und einer Höhe von 1,99 m. Im Innenraum ermöglicht ein Schienensystem mit Einzelsitzen variable Konfigurationen; bis zu 6 Sitzplätze sind möglich. Zur Ausstattung gehören Lithium-Ionen-Akkus, Solarmodule, USB-C mit 60 W, eine Küche mit zwei Flammen, Kühlschrank und Spüle, eine Standheizung, eine Außendusche mit Warmwasserboiler sowie bis zu vier Schlafplätze. Der Preis in Deutschland beginnt bei 78.900 Euro.
Der Caravan Salon 2026 wurde am 28. August in Düsseldorf eröffnet und läuft bis zum 6. September. Rund 800 Aussteller präsentieren auf 250.000 Quadratmetern ihre Neuheiten. Zu den Highlights gehören der vollelektrische VW ID. California Cruise auf Basis des ID. Buzz, die überarbeiteten Mercedes-Benz Marco Polo und Marco Polo Horizon sowie die erste elektrische Variante des Ford Transit Custom Nugget von Wavecamper. Der europäische Markt für Wohnmobile wächst weiter: In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 stiegen die Neuzulassungen um 10 % auf 64.406 Einheiten, insgesamt sind über 6,5 Millionen Wohnmobile und Wohnwagen in Europa unterwegs.
Auf dem Caravan Salon 2026 in Düsseldorf zeigen die Hersteller gereifte Modelle, die auf Gewichtsreduktion, Elektrifizierung und energieautarke Systeme setzen. Reine Elektro-Camper bleiben Nischenprodukte, während Hybride und Range Extender zur bevorzugten Wahl für Langstrecken werden. Zu den Highlights gehören der Ford Transit Custom Nugget PHEV mit einer elektrischen Reichweite von rund 60 km, der überarbeitete VW ID Buzz LWB sowie Modelle wie der Hymer ML-T 580 Crossover 4×4 und der VW California T7 Ocean Plug-in-Hybrid 4motion. Hersteller wie Knaus Tabbert setzen auf Leichtbautechnologien, um die Gewichtsgrenzen einzuhalten, und die 48-Volt-Architektur etabliert sich in der Mittel- und Oberklasse.
Das Magazin Auto Plus untersuchte, welche gebrauchten Wohnmobile realistisch die 300.000-km-Marke überschreiten können. Zu den führenden Kandidaten gehören der auf dem Transporter basierende Volkswagen California mit TDI-Motor, der auf dem Vito basierende Mercedes Marco Polo und der Ford Transit Custom Nugget mit EcoBlue-Motor. Der günstigere Renault Trafic SpaceNomad gilt ebenfalls als zuverlässige Option. Der Fiat Ducato und der Iveco Daily, die als Basis für viele Wohnmobile dienen, können diese Laufleistung erreichen, erfordern jedoch Aufmerksamkeit für Einspritzdüsen, Turbolader, DPF und Korrosion. Experten raten, ein Fahrzeug mit vollständiger Servicehistorie zu wählen und den Ausbau zu prüfen, einschließlich Dachdichtungen und Gasanlage. Das jährliche Wartungsbudget für ein Fahrzeug mit hoher Laufleistung beträgt 1.500–2.500 Euro.
Einige Wohnmobilmodelle wie der Mercedes-Benz Marco Polo, Volkswagen California, Renault Trafic SpaceNomad, Iveco Daily und Ford Transit Custom Nugget können bei regelmäßiger Wartung über 300.000 km erreichen. Schlüsselfaktoren für die Langlebigkeit sind robuste Dieselmotoren und hochwertige Verarbeitung. Die Nachfrage nach Wohnmobilen in Frankreich ist seit dem Ende der Pandemiebeschränkungen deutlich gestiegen.
Carwow hat eine Liste der besten Vans für den Eigenausbau zum Camper zusammengestellt, die 2026 in Spanien erhältlich sind. Die Auswahl umfasst Volkswagen Caddy California, Toyota Proace Verso Camper, Mercedes Clase V (Marco Polo), FIAT Ducato, Ford Tourneo Connect, Ford Transit Custom Nugget, Renault Master, Nissan Townstar, Peugeot Rifter, Citroën Berlingo und Opel Combo Life. Es wird darauf hingewiesen, dass viele Hersteller inzwischen werksseitige Camper-Versionen anbieten, die ohne externen Ausbau sofort nutzbar sind. Die Preise reichen von etwa 25.511 € für den Opel Combo Life bis zu 85.500 € für den Ford Transit Custom Nugget in der höchsten Ausstattung.
Besitzer von kompakten selbst ausgebauten Kastenwagen auf Basis von Renault Trafic, Volkswagen Transporter oder Ford Transit Custom werden auf Wohnmobil-Stellplätzen in Frankreich oft abgewiesen. Grund ist die fehlende ausreichende Autarkie (eigene Wassertanks, Chemietoilette) und die offizielle Zulassung als VASP (Fahrzeug zum Wohnen ausgebaut). Rechtlich sind Wohnmobil-Stellplätze nicht exklusiv für große Modelle, aber private Betreiber und Gemeinden können eigene Zutrittsregeln basierend auf Fahrzeugtyp und Ausstattung festlegen.
Die spanische Marke Panama hat den auf dem Ford Transit Custom basierenden Wohnmobilausbau P09 vorgestellt. Das Modell bietet fünf Sitzplätze und zwei Schlafplätze (150×190 cm und im Aufstelldach). Der Richtpreis in Südeuropa liegt bei rund 52.900 Euro und damit deutlich unter dem des VW California (ab 80.000 Euro). Zur Ausstattung gehören eine Küchenzeile mit Herd und Spüle, ein Kühlschrank und ein Klapptisch. Einschränkungen: 10-Liter-Frischwassertank, keine feste Toilette oder Dusche.
Der deutsche Hersteller Westfalia hat den Kipling 2026 auf Basis des Ford Transit/Tourneo Custom vorgestellt. Das Wohnmobil ist mit 2.0 EcoBlue Dieselmotoren mit 136 oder 170 PS, manuellem oder automatischem Getriebe und optionalem Allradantrieb für 4.400 € erhältlich. Zur Serienausstattung gehören ein aufstellbares Dach mit Doppelbett, feste Toilette, Küche, Außendusche, Webasto-Heizung und 50-Liter-Tanks für Frisch- und Abwasser. Die Preise beginnen bei 68.190 €, rund 30.000 € weniger als vergleichbare Modelle des Mercedes Marco Polo.
Swift Group hat das überarbeitete Modell Monza 2026 auf Basis des Ford Transit Custom vorgestellt. Das Wohnmobil verfügt über ein aufstellbares Dach mit Doppelbett, eine Küchenzeile mit 42-Liter-Kühlschrank und Zweiflamm-Kochfeld von Dometic sowie eine mobile Toilette. Zur Serienausstattung gehören ein 240-W-Solarpanel, eine 95-Ah-Zusatzbatterie, eine 2,2-kW-Dieselheizung und ein 40-Liter-Frischwassertank. Angetrieben wird es von einem 170 PS starken 2,0-Liter-EcoBlue-Dieselmotor mit Achtgang-Automatikgetriebe. Der Preis in Großbritannien beginnt bei 75.490 Pfund (etwa 101.000 US-Dollar). Ein offizieller Verkauf in den USA ist nicht vorgesehen.
Die britische Swift Group hat den aktualisierten Wohnmobil Monza 2026 auf Basis des Ford Transit Custom vorgestellt. Das Modell erhielt den Status Ford Pro Convertor, was die werksseitige Genehmigung des Umbaus und den Zugang zu FordPass-Diensten bestätigt. Das Wohnmobil bietet Platz für vier Personen, verfügt über ein Hubdach, eine Küchenzeile mit Kühlschrank und Herd, 240-W-Solarmodule und eine Dieselheizung. Der Preis in Großbritannien beginnt bei 75.490 Pfund.
Fabian Duwanoff aus Haldensleben, der mit einem ausgebauten Ford Transit Custom unterwegs ist, sprach über die Diskrepanz zwischen dem romantisierten Bild des Vanlife in sozialen Medien und der Realität. Er stellte fest, dass heimliches Campen in Deutschland praktisch illegal ist und die Kosten für Ausbau und Unterhalt eines Wohnmobils oft unterschätzt werden.