Am 17. Juli eröffnete in Guiyang die Guizhou RV Life Exhibition 2026, gesponsert von JMC. Auf 15.000 m² wurden über 100 Wohnmobile von 40 Marken gezeigt, mehr als 20.000 Besucher kamen. JMC präsentierte die gesamte leichte Nutzfahrzeugpalette: New Transit, Transit T8, Fushun, E-Transit, E-Fushun. Das Unternehmen hält 53,8 % des chinesischen Wohnmobilmarktes und 62,5 % des Camper-Marktes, mit über 1,3 Millionen globalen Nutzern.
Ford E-Transit
Der Markt für elektrische Kastenwagen in Spanien ist von Konzepten zu realen Verkäufen übergegangen. Vorgestellt werden der Volkswagen ID. Buzz, Mercedes-Benz EQV, Ford E-Transit und die Stellantis-Plattform (Citroën ë-Jumpy, Peugeot e-Expert, Opel Vivaro-e). Das zusätzliche Gewicht des Camper-Ausbaus (300–500 kg) reduziert die tatsächliche Reichweite um 20–30 % gegenüber den WLTP-Werten. Es gibt Zuschüsse im Rahmen des MOVES-Programms (bis zu mehreren tausend Euro), Befreiung von der Zulassungssteuer und Ermäßigungen von bis zu 75 % bei der Kfz-Steuer.
Ein Überblick über acht werksgefertigte Camper für Sommerreisen, vom Dacia Jogger für 18.940 Euro bis zum Ford Transit Custom Nugget für 85.500 Euro. Die Modelle unterscheiden sich in Größe und Ausstattung.
Seit Mai 2026 läuft die Antragstellung für die neue E-Auto-Förderung in Deutschland. Auch Wohnmobile der Klasse M1 bis 3,5 t sind förderfähig, sofern sie rein elektrisch oder Plug-in-Hybrid sind. Der Zuschuss beträgt 3.000–6.000 Euro, bei Haushaltseinkommen bis 90.000 Euro sind höhere Sätze möglich. Zu den förderfähigen Modellen zählen der VW ID. Buzz California, Ford E-Transit Camper und Mercedes-Benz eSprinter Camper. Wichtig: Das Fahrzeug muss neu sein und mindestens drei Jahre gehalten werden.
Eine europäische Studie unter Beteiligung des niederländischen SolarMoves-Projekts (TNO, Lightyear) zeigt, dass integrierte Solarmodule (VIPV) den Ladestress bei Elektro-Wohnmobilen deutlich reduzieren können. Ein Test mit einem Ford E-Transit im Sommer ergab etwa 10 km zusätzliche Reichweite pro Tag, bei großen Anhängern bis zu 50 km täglich. Die Autoren betonen jedoch, dass VIPV die Ladeinfrastruktur nicht ersetzt, sondern ergänzt, insbesondere in sonnenreichen Regionen.
Ford hat in den Niederlanden den elektrischen Transit City vorgestellt, der auf dem chinesischen JMC E-Fushun basiert. Drei Aufbauvarianten sind erhältlich: L1H1, L2H2 und L2-Fahrgestell mit Kabine. Alle Versionen nutzen einen 150-PS-Elektromotor und einen 56-kWh-LFP-Akku, der eine Reichweite von bis zu 254 km ermöglicht. Der Einstiegspreis liegt bei 29.900 Euro für das Fahrgestell mit Kabine und damit deutlich unter dem größeren E-Transit Custom (ab 44.390 Euro).
Ein Leser namens Antoine kaufte bei einer Auktion einen gebrauchten Ford E-Transit Elektro-Transporter von 2022 für den Umbau zum Camper. Das L2H2-Modell mit 3,5 Tonnen zGG und einer 75-kWh-Batterie wurde für 16.224 Euro erworben, während ein neuer ab 57.655 Euro kostete. Seine Höhe von 2,7 Metern mit Dachgepäckträger schränkt den Zugang zu einigen Ladestationen ein, und das geplante Umbau-Budget liegt bei etwa 14.000 Euro.
Winnebago hat sein erstes vollelektrisches Wohnmobil, den eRV2, vorgestellt. Basierend auf dem Ford e-Transit bietet es eine Reichweite von 280 km und verfügt über 900 W Solarpaneele. Das Interieur umfasst eine Küche, ein Badezimmer und ein Doppelbett.