Neue EU-Vorgaben für Wohnmobile ab Juli 2026
Seit Juli 2026 gelten für erstmals zugelassene Wohnmobile strengere EU-Vorgaben für Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme. Wie Wolfgang Schmidt, Lei...
Seit Juli 2026 gelten für erstmals zugelassene Wohnmobile strengere EU-Vorgaben für Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme. Wie Wolfgang Schmidt, Leiter der TÜV-Station in Teindeln, erklärt, sind unter anderem ein Notbremsassistent, ein Spurhalteassistent, ein Müdigkeitswarner, ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent (ISA), ein Reifendruckkontrollsystem, eine Rückfahrhilfe, ein Ablenkungswarner sowie eine Schnittstelle für eine alkoholbasierte Wegfahrsperre (Alcolock) vorgeschrieben. Bei Wohnmobilen über 3,5 Tonnen kommen weitere Systeme zum Schutz von Radfahrern und Fußgängern beim Anfahren und Abbiegen hinzu. Die Vorgaben gelten nur für Neufahrzeuge, die ab dem 7. Juli 2026 erstmals zugelassen werden. Wurde das Basisfahrzeug bereits vor Juli 2026 zugelassen, kann es ohne die neuen Anforderungen zum Wohnmobil ausgebaut werden. Bei Importfahrzeugen aus Nicht-EU-Staaten ist eine individuelle Prüfung erforderlich.