In mehreren Regionen Deutschlands und der Schweiz wird die Infrastruktur für Wohnmobile ausgebaut. In Porta Westfalica (Nordrhein-Westfalen) wird ein neuer Stellplatz im Ortsteil Barkhausen in der Nähe des Wesertreffs geprüft. Das Projekt umfasst eine Ruhezone und die Sanierung des Schiffsanlegers. Die Finanzierung übernimmt zunächst die Stadt, möglicherweise mit staatlichen Zuschüssen. Eine Umsetzung ist frühestens 2027 möglich.
In Gemen (Nordrhein-Westfalen) sind zehn neue Wohnmobil-Stellplätze auf dem Gelände Kalverkamp nahe der Innenstadt geplant. Die Eröffnung wird für 2026 erwartet. Da das Gebiet im Überschwemmungsgebiet der Bocholter Aa liegt, wird ein Hochwasserwarnsystem installiert.
In Hamminkeln (Nordrhein-Westfalen) wird ein Stellplatz am Weikensee erwogen, um Touristen anzulocken. Das Projekt ist umstritten und basiert auf den erfolgreichen Erfahrungen der Nachbarstadt Wesel.
In Moosham (Berchtesgadener Land, Schweiz) plant die Familie Schauer die Erweiterung ihres Stellplatzes von 3 auf 15 Plätze. Seit 1970 bieten sie Urlaub auf dem Bauernhof an, und die Nachfrage nach Wohnmobil-Stellplätzen ist nach der COVID-19-Pandemie gestiegen. Das Projekt hat im Stadtrat zu Meinungsverschiedenheiten geführt.