Deutsche Campingplätze bereiten sich aktiv auf die Saison 2026 vor, indem sie neue Technologien einführen und die Infrastruktur erweitern.
Digitalisierung und Automatisierung
Der Campingplatz Schütte in Horb ist vollständig digitalisiert: Inhaber Reinhold Kuch hat eine automatische Kennzeichenerkennung und eine 24/7-Online-Buchung eingeführt, wodurch das Rezeptionspersonal von drei auf einen Mitarbeiter reduziert wurde. Bis Pfingsten ist der Start eines KI-Chatbots für Gästefragen geplant, zudem wird die Installation eines Automaten zur schnellen Selbstanmeldung geprüft.
Erweiterung und neue Formate
Der Campingplatz „Naturresort Weserinsel“ in Hagen-Grinden, der nach dem Umbau im Juli 2024 wiedereröffnet wurde, meldet eine hohe Nachfrage zu den Maifeiertagen: 31 Stellplätze sind fast vollständig belegt, zu Himmelfahrt und Pfingsten wird Überfüllung erwartet. Inhaber Philipp von Arnim plant eine Erweiterung auf 95 Stellplätze im Jahr 2026 und die Schaffung eines Glamping-Bereichs mit Tiny Houses und Baumhäusern auf einem benachbarten Grundstück.
Modernisierung am Niederrhein
Mehrere Campingplätze in der Region Niederrhein haben Neuerungen angekündigt: Im Heide Resort in Brüggen entsteht eine neue Glamping-Zeltanlage für sechs Personen, am Wisseler See in Kalkar werden 12-13 neue Wohnmobilstellplätze direkt am Wasser geschaffen, und der Campingpark Kerstgenshof in Sonsbeck installiert neue Photovoltaikanlagen und Ladestationen für E-Autos.