Wohnmobilbesitzer machen oft Fehler: Abgießen von stärkehaltigem Wasser in das Waschbecken, Überladung bei Reparaturen, falsche Einschätzung von Abmessungen und Gewicht. Dies führt zu Bußgeldern, unangenehmen Gerüchen und Unfällen.
Küchenfehler und Geruch
Das Abgießen von Wasser nach dem Kochen von Nudeln, Reis oder Kartoffeln in das Wohnmobilbecken führt zur Bildung eines Biofilms im Grauwassertank. Stärke setzt sich an den Wänden ab und bildet eine klebrige Schicht, in der sich Bakterien vermehren. Aufgrund flacher Siphons in der kompakten Sanitärinstallation dringt der Geruch schnell in den Wohnbereich ein. Es wird empfohlen, stärkehaltiges Wasser und Fette in einem separaten Behälter zu sammeln und an speziellen Abflüssen auf dem Campingplatz zu entsorgen.
Überladung und Strafen
Laut BOVAG und KCI waren am 1. Dezember 2025 in den Niederlanden 634.660 Wohnwagen und Wohnmobile registriert. Der Einbau schwerer Materialien (massive Arbeitsplatten, zusätzliche Batterien) reduziert die Nutzlast und kann zur Überschreitung des zulässigen Gesamtgewichts führen. Dies ist besonders kritisch für Wohnmobile bis 3.500 kg (Führerscheinklasse B). Überladung droht mit Bußgeld, Fahrverbot bis zur Entladung und beeinträchtigt die Stabilität.
Fahr- und Planungsfehler
Die Straßenverkehrssicherheitsbehörde warnt, dass das Fahren eines Wohnmobils mehr Geschick erfordert. Typische Fehler sind falsche Einschätzung der Abmessungen (Länge bis 8 m, Höhe ca. 3 m), Überladung, verlängerter Bremsweg, Seitenwindeinfluss und tote Winkel. Anfänger vergessen auch Nivellierhilfen, ignorieren Flüssigkeits- und Stromkontrollen, verstoßen gegen Parkregeln und planen unrealistische Entfernungen.