In den Niederlanden gibt es gleich zwei Konflikte um Wohnmobile.
Im Stadtteil 't Zand in Middelburg beklagen Anwohner Unannehmlichkeiten durch Wohnmobile auf engen Straßen. Bewohner müssen ihre Autos umparken, um Wohnmobile durchzulassen, und es kommt zu gefährlichen Situationen mit Fußgängern. Anwohnerin Tessa Sonnemans hat sich wiederholt an den Gemeinderat gewandt. Die Behörden erkannten das Problem an und versprachen, Lösungen zu prüfen, darunter bessere Wegweiser für Touristen zum Campingplatz oder Stadtzentrum sowie die Einführung einer 30-km/h-Zone.
Im Stadtteil Luneven in Boxmeer kam es zu einem Konflikt um ein über sieben Meter langes Wohnmobil, das in der Einfahrt vor dem Haus des Besitzers geparkt war. Ein Nachbar reichte eine Beschwerde bei der Gemeinde ein und behauptete, das Fahrzeug beeinträchtige das Straßenbild und die Lebensqualität. Der Wohnmobilbesitzer besteht auf Einhaltung der geltenden Regeln, die ein solches Parken erlauben. Die Gemeinde Land van Cuijk stellte nach einer Überprüfung keine Verstöße fest, der Beschwerdeführer fordert jedoch zusätzliche Einschränkungen ähnlich denen in anderen Städten.