Indien: Impuls für Caravan-Tourismus
Das Ministerium für Straßenverkehr und Autobahnen Indiens hat den Entwurf von Standards für die Zertifizierung von Wohnwagenanhängern fertiggestellt. Das Dokument umfasst Wohnmobile, Camper und Caravans, einschließlich Anforderungen an Schlafplätze, Sitze, Küche und Stauraum. Es wird erwartet, dass es innerhalb eines Monats endgültig genehmigt wird. Die Behörden hoffen, das Problem der fehlenden Unterkünfte in Touristengebieten zu lösen und den Caravan-Tourismus als flexible Option für Familien und ausländische Touristen zu fördern.
Spanien: strengere Regeln und Strafen
Spanien hat die Anforderungen an die technische Überprüfung (ITV) für Wohnmobile und Camper verschärft. Gemäß der Anweisung DGT PROT 2026/04 sind Wohnmobile (Kategorie M) unter 4 Jahren von der ITV befreit, solche zwischen 4 und 10 Jahren werden alle zwei Jahre geprüft, nach 10 Jahren jährlich. Für Camper auf Basis von Lieferwagen (Kategorie N) gelten strengere Regeln: bis 10 Jahre – jährliche Prüfung, nach 10 Jahren – alle sechs Monate. Der Bestand solcher Fahrzeuge in Spanien ist in den letzten Jahren von 48.000 auf fast 137.000 Einheiten gestiegen.
Das Parken ist innerhalb von 100 Metern von Stränden (in ländlichen Gebieten) und 20 Metern in Städten verboten, ebenso das Aufstellen von Tischen, Stühlen, Markisen und das Kochen außerhalb ausgewiesener Bereiche. Bußgelder für illegales Parken können bis zu 5.000 Euro betragen, insbesondere in Nationalparks oder beim Einleiten von Schadstoffen. Ein neues Schild S-128 weist auf Grauwasserentsorgungsstellen hin. Nach schwedischen Quellen liegen die Strafen für Übernachtungen außerhalb von Campingplätzen in Strandnähe zwischen 2.000 und 6.000 SEK, eine Fahrzeugbeschlagnahme ist möglich.
Großbritannien: Einschränkungen an einem Küstenort
Der Rat von Redcar und Cleveland führt ab Juni Parkbeschränkungen für Wohnmobile und Camper auf der Marine Parade in Saltburn ein. Wohnmobile dürfen nicht in nicht gekennzeichneten Bereichen parken, und in ausgewiesenen Zonen gilt von Montag bis Samstag zwischen 9:00 und 17:00 eine Höchstparkdauer von 4 Stunden. Die neuen Regeln sind eine Reaktion auf Beschwerden von Anwohnern über Langzeitparken und Müllprobleme.