Ibiza räumt Wohnwagensiedlungen mit Hunderten von Bewohnern. Das Problem ist, wer dort lebt: Arbeiter ohne Alternative
Ibiza hat die Räumungen illegaler Siedlungen verstärkt, in denen Hunderte von Menschen in Wohnwagen, Transportern und Hütten leben. Am 21. April räumt...
Ibiza hat die Räumungen illegaler Siedlungen verstärkt, in denen Hunderte von Menschen in Wohnwagen, Transportern und Hütten leben. Am 21. April räumte die Polizei Sa Joveria, die größte solche Siedlung der Insel, in der über 130 Menschen lebten. Am 29. April fand eine ähnliche Aktion in Can Misses statt, wo 70–80 Menschen wohnten. Die meisten Geräumten sind Arbeiter im Gastgewerbe und Baugewerbe mit einem Einkommen von bis zu 1.600 Euro pro Monat, die sich keine Miete leisten können: Die günstigste Wohnung (32 m²) kostet im Winter 799 Euro.