Stellantis Pro One, die globale Nutzfahrzeugsparte der Stellantis-Gruppe, hat in Valencia seine Strategie für den Campervan-Markt vorgestellt. Die Sparte bündelt die Möglichkeiten von Citroën, Fiat Professional, Opel und Peugeot, und ihre Erfahrung mit Nutzfahrzeugen hilft bei der Entwicklung von Camper-Lösungen: Es gibt verschiedene Karosserieformen, Chassiskonfigurationen, Nutzlasten und Umbauoptionen.
Die vier Modelle
- Peugeot Rifter by Tinkervan: ab 32.000 Euro, entwickelt mit dem spanischen Spezialisten Tinkervan. Das System Flexibed Sport bietet drei Konfigurationen: freier Kofferraum, volles Bett oder Einzelbett, das Platz für Fahrräder und sperrige Ausrüstung lässt. Ein Aufstelldach schafft ein oberes Bett und mehr Innenhöhe, drehbare Vordersitze und ein Klapptisch bilden eine kleine Sitzgruppe. Je nach Version sind eine Lithium-Zusatzbatterie mit 100 Ah, Innenbeleuchtung, Kühlschrank, Dusche, Küche, Schrank und Standheizung möglich, dazu ein elektrisch betriebenes Aufstelldach.
- Citroën, Fiat Professional und Opel: Die Modelle reichen von kompakten Fahrzeugen für Ausflüge und den Alltag bis zu Kastenwagen als Basis für umfangreichere Umbauten, mit Lösungen zum Schlafen, Kochen und für mehr Autonomie auf Reisen.
Die Preise der vier Modelle beginnen bei 32.000 Euro und reichen bis 73.500 Euro. Nach einem Bericht liegt die Preisspanne für diese „Mini-Häuser auf Rädern“ zwischen 32.000 Euro und mehr als 100.000 Euro. Das Interesse an diesem Markt wuchs nach der Pandemie.