Laut Landesstatistikamt IT.NRW waren am 1. Januar 2026 in Nordrhein-Westfalen 211.800 Wohnmobile zugelassen – 7 Prozent mehr als im Vorjahr und 35,7 Prozent mehr als 2022. Einzige Stadt mit Rückgang war Mönchengladbach.
Die Dichte lag bei 118 Wohnmobilen pro 10.000 Einwohner, unter dem Bundesdurchschnitt von 125. Am höchsten war sie im Kreis Coesfeld (197), am niedrigsten in Gelsenkirchen (56). In Kreisen waren 149.400 Wohnmobile registriert (139 pro 10.000), in Städten 62.400 (86 pro 10.000).
Im Ennepe-Ruhr-Kreis waren zu Jahresbeginn 2026 rund 4.500 Wohnmobile zugelassen – 76 Prozent mehr als sechs Jahre zuvor, vor der COVID-19-Pandemie. Die Dichte lag dort bei 142 pro 10.000 Einwohner, über dem Landesdurchschnitt. In Hamm waren 1.775 Wohnmobile registriert.
Prävention gegen Überladung
Am Mittwoch bietet die Polizei in Euskirchen eine kostenlose Aktion zum Wiegen von Wohnmobilen, Caravans und Anhängern an, von 14 bis 17 Uhr auf dem THW-Gelände an der Otto-Lilienthal-Straße. Ziel ist es, über Risiken von Überladung zu informieren und die Sicherheit zu erhöhen. Verstöße werden nicht geahndet; der Schwerpunkt liegt auf Prävention. Teilnehmer müssen ihre Fahrzeugpapiere mitbringen.