Experten: Schlafen im Auto bei Evakuierung birgt höheres Gesundheitsrisiko als Unterkunft
Eine Umfrage unter 2.297 Evakuierten des Kumamoto-Erdbebens 2016 ergab, dass 47,2 % die längste Zeit im Auto verbrachten. Der Hauptgrund, den 79,1 % n...
Eine Umfrage unter 2.297 Evakuierten des Kumamoto-Erdbebens 2016 ergab, dass 47,2 % die längste Zeit im Auto verbrachten. Der Hauptgrund, den 79,1 % nannten, war die Annahme, dass das Auto wegen der Nachbeben sicherer sei. Experten weisen darauf hin, dass ein Auto kein geeigneter Wohnraum ist und Gesundheitsrisiken bergen kann, während es auch die Unterstützung durch Behörden erschwert. Im Juni 2024 überarbeitete die nationale Regierung ihren Grundplan zur Katastrophenvorsorge und empfahl Maßnahmen wie die Verteilung von Kompressionsstrümpfen und Streifengänge von Krankenschwestern. Allerdings haben nur 30 % der Gemeinden diese Maßnahmen umgesetzt, und ein System zur Verwaltung der Evakuierteninformationen ist noch nicht vorhanden.