Erdbeben in Kumamoto: starker Anstieg von Autoschlafplätzen wegen Benzinmangel
In der Präfektur Kumamoto breitet sich nach dem Erdbeben der Stärke 7 vom 28. Juli eine Benzinverknappung aus. In den schwer betroffenen Gebieten bild...
In der Präfektur Kumamoto breitet sich nach dem Erdbeben der Stärke 7 vom 28. Juli eine Benzinverknappung aus. In den schwer betroffenen Gebieten bildeten sich am 30. Juli Schlangen von bis zu 1 km an Tankstellen. Wegen flächendeckender Stromausfälle sind Bewohner gezwungen, in ihren Fahrzeugen mit Klimaanlage zu schlafen, was die Treibstoffnachfrage in die Höhe treibt. Ab dem 31. Juli werden Temperaturen nahe 40 °C erwartet. ENEOS hat am 31. Juli die Auslieferung aus seinem Depot in Yatsushiro wieder aufgenommen, einige Anlagen bleiben jedoch geschlossen. Die Stromversorgung soll bis zum Abend des 31. Juli wiederhergestellt sein, örtliche Leitungsstörungen sind jedoch möglich.