In der Stadt Kumamoto wurde auf der Radrennbahn „Kumamoto Keirin“, die als Evakuierungsort für Autos bei Erdbeben ausgewiesen ist, die erste praktische Übung zum Übernachten im Auto durchgeführt. Laut einer Quelle nahmen etwa 70 Personen in 40 Autos teil, laut einer anderen etwa 100 Personen, darunter Familien mit Kindern.
Die Teilnehmer verbrachten die Nacht auf dem Parkplatz, füllten Fragebögen über QR-Codes aus, machten Übungen zur Verbesserung der Durchblutung und lernten Notfallausrüstung kennen. Sie wurden auch daran erinnert, regelmäßig die Beine zu bewegen, um das Economy-Class-Syndrom (Thrombose) zu verhindern.
Die Veranstaltung wurde auf der Grundlage der Erfahrungen des Erdbebens von Kumamoto 2016 organisiert, als viele Bewohner aus Angst vor Nachbeben im Auto schliefen. Die Radrennbahn wird bei Erdbeben ab Stärke 6 für Evakuierungen geöffnet.