Spanien: Einschränkungen für schwere Wohnmobile
Seit dem 1. Januar 2026 gelten in Spanien Beschränkungen für Wohnmobile mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen in mehreren Touristengebieten: Barcelona, Valencia, Costa Brava, Nationalparks und enge Bergstraßen (z. B. MA-10 auf Mallorca). Die Gemeinden können das Parken und den Verkehr durch kommunale Verordnungen kontrollieren. Bußgelder liegen zwischen 200 und 600 Euro; bei Wiederholung droht die Beschlagnahme des Fahrzeugs. Fahrer mit Führerschein Klasse B dürfen weiterhin Wohnmobile bis 4,25 Tonnen fahren, müssen aber das zulässige Gesamtgewicht (PTAC) und das tatsächliche Gewicht prüfen.
Griechenland: Parkverbot aufgehoben
Griechenland hat ein fast einjähriges Parkverbot für Wohnmobile außerhalb ausgewiesener Stellplätze aufgehoben, das im Mai 2025 eingeführt wurde. Nach einer neuen Polizeiverordnung ist das Parken nun nach den allgemeinen Verkehrsregeln erlaubt, sofern es nicht als Camping gilt. Wohnmobile bis 7,5 Meter Länge können wie normale Autos parken; längere sind auf 24 Stunden an einem Ort beschränkt.
Weitere Änderungen
- Deutschland: Campingplätze verlangen ein G607-Gasprüfzertifikat; die niederländische APK umfasst keine Prüfung der Hausgasinstallation. Ohne Zertifikat kann die Einfahrt verweigert oder die Gasflasche versiegelt werden. Prüfkosten in den Niederlanden: etwa 150 Euro.
- Österreich (Kärnten): Übernachtungen außerhalb offizieller Campingplätze sind für mehr als eine Nacht verboten; kurze Ruhepausen bei Müdigkeit sind nur für eine Nacht erlaubt. Verstöße können mit Geldstrafen geahndet werden.
- Niederlande: Das Parken von Wohnmobilen auf öffentlichen Straßen für mehr als 72 aufeinanderfolgende Stunden ist verboten; Zuwiderhandlungen erhalten eine Verwarnung, dann wird das Fahrzeug abgeschleppt. Die kommunale Lagerung kostet mindestens 180 Euro für die ersten 12 Stunden, plus 17 Euro pro weiteren Tag.
- Ungarn: Seit dem 1. Januar 2026 werden Wohnmobile über 3500 kg von der Lkw-Kategorie in die Kategorie D2 umgestuft; spezielle Bordgeräte entfallen, eine Online-Vignette reicht aus.
- Portugal: Übernachtungen in Schutzgebieten sind auf 48 Stunden begrenzt.
- Frankreich: Es gelten Crit'Air-Umweltzonen.
- Neuseeland: Ab Juni 2026 sind eine grüne Karte und eine feste Toilette erforderlich.
- Island: Schäden bei Flussdurchfahrten sind nicht versichert.
- Kalifornien (USA): Der Highway 1 ist instabil.