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Rückruf von Wohnmobilen wegen Ablöserisiko von Teilen

20.01.2026 09:04 1 Min 1 Quelle ENG
Carup.se SWE
Rückruf von Wohnmobilen wegen Ablöserisiko von Teilen
Originalquelle: Carup.se

Der deutsche Hersteller Bürstner hat einen EU-weiten Rückruf für sechs Wohnmobilmodelle angekündigt, die zwischen April 2024 und Oktober 2025 produziert wurden. Ein Regenschutzteil am Markisen-Dach kann sich während der Fahrt lösen und auf die Straße fallen, was eine Gefahr für den nachfolgenden Verkehr darstellt.

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Das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat einen Rückruf für 46 Wohnmobil-Modelle der Marken Laika, Hymer, Ertrusco, Bürstner, Dethleffs, Corigon und LMC angeordnet, die zwischen 2018 und 2026 in Deutschland und Italien gebaut wurden. Der Fehler ist eine defekte Schweißnaht an der ISOFIX-Halterung, die bei einem Unfall brechen kann und das Risiko schwerer Verletzungen für ein Kind im Kindersitz erhöht. Betroffen sind unter anderem die Modelle Kreos, Kosmo, Ayers Rock, BMC, BML, EXSIS, Free, Grand Canyon, Yellowstone, Yosemite, Lineo T, Nexxo Van T, Travel Van T, Globetrotter XXLA, Autoquest, Expedition, Globebus, Glücksmobil, A70, T70, T75L, Roadsurfer H634, Tourer und weitere.

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Der europäische Markt für Freizeitfahrzeuge wird bis 2030 mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von über 7 % wachsen. Professionelle Betreiber wechseln von einem Lebensstilansatz zu logistikorientierter Beschaffung mit Berechnung der Gesamtbetriebskosten. Kerninvestitionen sind Reifendruckkontrollsysteme wie der GR-TPMS RV01, der für gemischtes Gelände und große Fahrzeuge ausgelegt ist und Echtzeitdaten sowie Kraftstoffeinsparungen bietet. Die zertifizierte TPMS-Installation wird von großen europäischen Versicherern anerkannt und zunehmend für die EU-Konformität gefordert.

Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments hat am 5. Mai 2026 seine Position zur Modernisierung der HU-Vorschriften in der EU festgelegt. Für Wohnmobil- und Camperbesitzer ist die wichtigste Nachricht die Ablehnung des Vorschlags der EU-Kommission, die Prüfintervalle für Fahrzeuge über zehn Jahre auf ein Jahr zu verkürzen – als unverhältnismäßig eingestuft. Stattdessen werden neue Regeln eingeführt, darunter die Möglichkeit, die HU im Ausland während des Urlaubs durchführen zu lassen, sowie strengere Maßnahmen gegen Tachobetrug.

Das Europäische Parlament hat eine neue Führerscheinrichtlinie beschlossen, die das Führen schwererer Wohnmobile erleichtern soll. Inhaber eines Führerscheins der Klasse B können nach einer speziellen Schulung Fahrzeuge mit einem Gewicht von bis zu 4,25 Tonnen fahren, statt der derzeitigen Grenze von 3,5 Tonnen. Die EU-Mitgliedstaaten haben drei Jahre Zeit, die neuen Vorgaben in nationales Recht umzusetzen.

Im Jahr 2025 erreichten die Übernachtungen auf EU-Campingplätzen 413 Millionen, ein Anstieg von 28,5% über ein Jahrzehnt, der das Hotelwachstum (23,4%) übertrifft. Griechenland hat das Parken von Wohnmobilen bis zu 7,5 Metern in Wohngebieten ohne Zeitbeschränkung erlaubt, für größere Fahrzeuge und Anhänger gilt eine 24-Stunden-Grenze.

Der europäische Wohnmobilmarkt wurde 2025 auf 25,48 Milliarden US-Dollar geschätzt und soll bis 2034 einen Wert von 51,62 Milliarden US-Dollar erreichen, bei einer CAGR von 8,16 %. Das Wachstum wird durch die Präferenz für flexible und sichere Reisen, den Anstieg des Inlandstourismus und die Integration intelligenter Technologien vorangetrieben, wird jedoch durch hohe Kosten und strenge Umweltvorschriften gebremst.

Die Übernachtungen auf Campingplätzen, in Reisemobil-Stellplätzen und Wohnwagenparks in der EU erreichten 2025 413 Millionen, ein Anstieg von 28,5 % gegenüber 2015. 67 % der Übernachtungen konzentrierten sich auf die Sommermonate, wobei Frankreich mit 154 Millionen Übernachtungen an der Spitze lag und 37,2 % des EU-Gesamtwerts ausmachte. Auf Frankreich folgten Spanien (49,8 Millionen), Italien (49,1 Millionen) und Deutschland (45 Millionen).

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