Seit Januar 2026 wurden im Münchner Westen fünf Wohnmobile im Gesamtwert von rund 200.000 Euro gestohlen. Eines davon, ein Citroën Pössl im Wert von 50.000 Euro, wurde in Polen gefunden; der 17-jährige Fahrer ohne Führerschein wurde nach einer Verfolgung festgenommen.
Eine Serie von Wohnmobil-Diebstählen in München, die vermutlich auf Bestellung erfolgen, hat die Polizei auf den Plan gerufen. Seit Januar 2026 wurden im Westen der Stadt fünf Fahrzeuge im Gesamtwert von rund 200.000 Euro gestohlen.
Eines der gestohlenen Wohnmobile — ein Citroën Pössl im Wert von etwa 50.000 Euro — wurde in Polen, 420 km vom Tatort entfernt, entdeckt. Das Fahrzeug, das in der Nacht zum 19. Februar im Stadtteil Moosach gestohlen wurde, trug gefälschte Kennzeichen. Die polnische Polizei stoppte es mit einem Nagelgurt in der Stadt Lubawka, nachdem der Fahrer die Grenzkontrolle zwischen Tschechien und Polen ignoriert hatte.
Am Steuer saß ein 17-jähriger polnischer Staatsbürger ohne Führerschein. Nach dem Stopp versuchte er zu Fuß zu fliehen, wurde aber gefasst. Dem Verdächtigen drohen bis zu fünf Jahre Haft. Das Wohnmobil wurde sichergestellt und wird dem Eigentümer zurückgegeben.