In der Nacht zu Dienstag ist auf der A14 kurz vor der Anschlussstelle Grabow ein Wohnmobil außer Kontrolle geraten und mehrfach in die Leitplanken gekracht. Der Fahrer gab an, er habe einem Wildtier ausweichen wollen. Zunächst kam das Fahrzeug leicht nach rechts von der Fahrbahn ab, der Fahrer lenkte es wieder zurück. Dann verlor er die Kontrolle und prallte gegen die Mittelleitplanke. Durch die Wucht wurde das Wohnmobil zurückgeschleudert, kam erneut von der Straße ab und schlug heftig in die rechte Schutzplanke ein.
Der Fahrer blieb unverletzt. Auch sein Begleiter, ein großer Jagdhund, kam mit Glück davon. Am Wohnmobil entstand ein Schaden von rund 210.000 Euro, nach ersten Einschätzungen handelt es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden. Der tatsächliche Fahrzeugwert ist bislang nicht bekannt, ein vergleichbares Neufahrzeug dürfte jedoch rund 100.000 Euro oder mehr kosten.
Für die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten musste die A14 zeitweise voll gesperrt werden. Nach etwa drei Stunden war die Autobahn in Richtung Dresden wieder komplett frei. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Der betreffende Abschnitt der A14 im Landkreis Ludwigslust-Parchim ist beidseitig mit einem hohen Wildschutzzaun ausgestattet.