Am Samstag, dem 1. August, ereignete sich auf der Autobahn AP-7 bei Benicàssim (Castellón) ein Unfall: Ein Lkw fuhr auf ein Wohnmobil auf, das wegen einer Reifenpanne auf dem Seitenstreifen angehalten hatte. Nach Angaben des Notfall-Informations- und Koordinationszentrums (CICU) starb ein 13-jähriges Mädchen. Zwei weitere Insassen – eine 48-jährige Frau und ein 15-jähriges Mädchen – wurden mit Mehrfachverletzungen ins Krankenhaus von Castellón gebracht. Der Lkw-Fahrer blieb unverletzt.
Der Unfall geschah gegen 12:15 Uhr bei Kilometer 422 in Richtung Tarragona. Eine SAMU-Einheit und eine Einheit für erweiterte pflegerische Lebenserhaltung wurden zum Ort entsandt. Der Verkehr in Richtung Barcelona ist beeinträchtigt; die Staus werden je nach Quelle mit sechs oder vier Kilometern angegeben. Die Unfallursache wird noch ermittelt.
Laut Todo Benicàssim ereignete sich der Unfall bei Kilometer 420 in Richtung Barcelona; das Wohnmobil habe wegen eines möglichen Reifenschadens angehalten. Drei Insassen wurden nicht schwer verletzt, benötigten aber Hilfe wegen Schocks. Die rechte Spur wurde gesperrt, der Stau erreichte bis zu vier Kilometer. Die Guardia Civil ermittelt. Der Unfall geschah während der August-Operation der DGT, die 5,6 Millionen Fahrten erwartet.
Ein nach dem Unfall veröffentlichtes Foto lässt die enorme Wucht des Aufpralls zwischen Wohnmobil und Lkw erkennen.
Laut Levante-EMV ist die Verstorbene die 13-jährige Eva aus Sagunto, eine vielversprechende Agility-Sportlerin, die Spanien bei den Junior Agility Open in Deutschland vertrat. Sie war mit ihrer Familie auf dem Weg zu einem Wettbewerb in Barcelona. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich Eva und ihr Hund Pan im Wohnmobil und starben.