Am Samstag, dem 25. Juli, ereignete sich auf der Autobahn A9 in Thüringen ein schwerer Unfall. Ein Wohnmobil-Fahrer, in dem sich zwei Kinder befanden, übersah einen Stau und prallte mit hoher Geschwindigkeit in die stehenden Autos. Laut Polizei wurden 34 Menschen verletzt, darunter viele Kinder. Ihr Zustand ist nicht besorgniserregend.
Neun Fahrzeuge wurden schwer beschädigt, darunter zwei Kleinbusse mit 11 behinderten Kindern und acht Betreuern. Der Sachschaden wird auf rund 350.000 Euro geschätzt. Der Stau entstand, weil auf der Gegenfahrbahn ein Pferdeanhänger umgekippt war. Die Autobahn in Richtung Berlin war für etwa fünfeinhalb Stunden gesperrt.