Schwedischer Campingplatz nach Sommer insolvent
Ein Campingplatz im Pite-Älvdal wurde unmittelbar nach der Sommersaison für insolvent erklärt. Dem Eigentümer werden zwei Fälle von schwerer Buchführu...
Ein Campingplatz im Pite-Älvdal wurde unmittelbar nach der Sommersaison für insolvent erklärt. Dem Eigentümer werden zwei Fälle von schwerer Buchführung und ein Fall von normaler Buchführung vorgeworfen. Nach Angaben der Wirtschaftskriminalitätsbehörde wickelte der Campingplatz Zahlungen in Höhe von etwa 4,4 Millionen Kronen und Auszahlungen in Höhe von 4,5 Millionen Kronen ab, ohne sie ordnungsgemäß zu verbuchen. Staatsanwalt Niklas Jeppsson erklärte, die Tat sei als schwer einzustufen, da es um sehr bedeutende Beträge gehe. Die Steuerbehörde hält trotz des Widerspruchs des Eigentümers an ihrem Insolvenzantrag fest; der Eigentümer behauptet, der Campingplatz stehe zum Verkauf und die Schulden könnten zurückgezahlt werden. Der Antrag des Campingplatzes auf Aufschub der Schuldenzahlungen wurde abgelehnt; laut Steuerbehörde verfügt er über keine pfändbaren Vermögenswerte. Die Wirtschaftskriminalitätsbehörde fordert ein Gewerbeverbot und eine Unternehmensgeldstrafe von 500.000 Kronen.