Das Problem des Wohnmobil-Parkens in Städten Deutschlands und angrenzender Regionen wird immer drängender. Im Kölner Stadtteil Sülz erhält ein Wohnmobil-Besitzer regelmäßig Vorwürfe von Nachbarn, die ihn auffordern, den Platz für Anwohner freizumachen. Das Parken in diesem Gebiet ist legal, da keine Verbotszeichen vorhanden sind und die Zone keine Bewohnerparkzone ist. Die Knappheit an Parkplätzen in der Stadt verschärft den Konflikt: länger abgestellte Wohnmobile verärgern Autofahrer. Der Besitzer merkt an, dass auch die Suche nach einem kostenpflichtigen bewachten Stellplatz aufgrund der hohen Nachfrage schwierig ist.
Auch in Konstanz wachsen die Spannungen wegen Wohnmobilen, die viel Platz auf den Straßen belegen. Die Stadtverwaltung prüft mögliche Lösungen, da die großen Fahrzeuge sowohl für Anwohner als auch für Touristen einen Mangel an Parkplätzen verursachen.
Unterdessen hat der Journalist Severin Steinberger von der Badischen Zeitung, der über sieben Jahre Campingerfahrung verfügt, einen Wohnmobil-Stellplatz in Waldshut getestet. Der Platz bietet zahlreiche Services und flexible Anreise. Der Test ergab jedoch einen großen Nachteil, der die Wahl von Reisenden beeinflussen könnte.