In Spanien erwägen wegen der Wohnungskrise immer mehr Menschen, im Wohnmobil zu leben, statt zu mieten. Das Paar David und Lara plant, ins Wohnmobil zu ziehen, um Miete zu sparen. Sie schätzen monatliche Ausgaben von 600 bis 1.200 Euro, einschließlich Treibstoff, Versicherung, Verpflegung und Stellplätze. Die Anfangsinvestition für ein gebrauchtes Wohnmobil liegt bei 15.000–30.000 Euro.
Der 37-jährige Lehrer Antonio lebt bereits im Wohnmobil und spart so Miete. Er nutzt Solarpaneele und kostenloses Wasser; seine Hauptkosten betragen etwa 20 Euro für Propangas.
Der spanische Verband der Caravaning-Industrie weist darauf hin, dass die meisten Wohnmobile für Tourismus genutzt werden, und fordert die Behörden auf, die Wohnungskrise zu lösen.