Eine Leserumfrage von promobil zeigt, dass hohe Dieselpreise das Verhalten von Wohnmobilbesitzern unterschiedlich beeinflussen. Einige reduzieren die Geschwindigkeit auf 90 km/h und sparen so bis zu 2 Liter pro 100 km, andere weichen auf günstigere Länder wie Polen aus oder verzichten auf kostenpflichtige Stellplätze. Eine Analyse eines Befragten ergab, dass Kraftstoff nur 14% der Gesamtkosten einer Reise ausmacht, während Übernachtungen 40% und Fahrzeugkosten über 46% betragen.
In Hamm (Deutschland) erreichte der Dieselpreis vor den Sommerreisen 2,24 Euro pro Liter. Eine Umfrage auf dem Wiegeplatz für Wohnmobile zeigte, dass die meisten Camper nicht auf den Urlaub verzichten, aber ihre Ausgaben anpassen: Sie tanken frühzeitig (im Juni), wählen kürzere Routen (z.B. Niederlande statt Spanien) und fahren langsamer. Einige merken an, dass Diesel in Schweden 1,45 Euro kostet, während in Deutschland die Steuern hoch sind.