Am Samstag, dem 25. April 2026, besetzten über 500 Wohnmobile und Camper einen Abschnitt der Autobahn TF-1 auf Teneriffa. Der Konvoi fuhr von San Miguel de Abona nach Santa Cruz de Tenerife. Organisiert wurde die Aktion von der Föderation G3A und dem Verband für Wohnmobile und Caravans Teneriffa (ACAT).
Die Teilnehmer protestieren gegen eine ihrer Ansicht nach „systematische Verfolgung“ durch Gemeinden, die Höhen- und Zeitbeschränkungen für das Parken einführen. Zu den Hauptforderungen gehören die Aufhebung von Parkverboten, die Schaffung von Entsorgungspunkten für Grau- und Schwarzwasser (Ökopunkte) sowie die Einführung einheitlicher Regeln, die zertifizierte Wohnmobile von spontanem Van-Camping unterscheiden.
Laut verschiedenen Quellen sind auf den Kanarischen Inseln zwischen 15.000 und 21.000 Wohnmobile registriert, davon über 5.000 auf Teneriffa. Jährlich kommen etwa 12.000 weitere Fahrzeuge mit der Fähre an. Das Fehlen eines Inselplans für Servicebereiche führt zu uneinheitlichen lokalen Entscheidungen. Als Beispiel wird die Räumung von 30 Wohnmobilen in Candelaria am vorherigen Wochenende genannt.