Mehrere argentinische Städte befassen sich mit der Regulierung von Wohnmobil- und Camper-Stellplätzen.
Mar del Plata
Der Stadtrat prüft einen Vorschlag von Stadtrat Ricardo Liceaga Viñas, Wohnmobilen bis 3500 kg das Tagesparken in der Küstenzone zu erlauben, wo es derzeit verboten ist. Die Initiative verbietet Übernachtungsparken (22–8 Uhr), die Nutzung von Wohnmobilen als Wohnraum im öffentlichen Raum und das Ablassen von Grau- und Schwarzwasser. Der Autor argumentiert, dass das Wohnmobil für viele Besitzer das einzige Fahrzeug sei.
Comodoro Rivadavia
Der Gemeinderat erarbeitet eine Verordnung zur Regelung von Bewegung, Parken und Übernachten von Wohnmobilen. Grund ist fehlende Infrastruktur: Es gibt keine speziellen Zonen zum Be-/Entladen, Reinigen oder vorübergehenden Abstellen. Der Entwurf sieht vor, dass Wohnmobile nur auf speziell ausgewiesenen Plätzen parken und übernachten dürfen, die nach Sicherheit und Service bestimmt werden. Optionen im Norden und Süden der Stadt sowie das Gelände des Auto Moto Clubs werden geprüft. Ziel ist die Ordnung des Tourismus und die Anziehung privater Investitionen.
Playa Paraná
Die Stadtverwaltung inspizierte strandnahe Gebiete, um alternative Stellplätze für Wohnmobile und Caravans zu finden. Der Schritt erfolgte, nachdem ein Sturm Dutzende Anhänger an der Küste zurückgelassen hatte. Vorschläge wurden zur Analyse an das Regierungssekretariat weitergeleitet.