Mehrere argentinische Städte entwickeln gleichzeitig neue Vorschriften für Wohnmobile, Caravans und Camper.
Mar del Plata
In der Gemeinde wurde ein Projekt eingereicht, das Wohnmobilen mit einem Gewicht von bis zu 3.500 kg das Parken tagsüber an Küstenstraßen erlauben soll. Die Initiative hebt ein jahrzehntealtes Parkverbot in der Innenstadt und Küstenzone auf, behält aber das Übernachtungsverbot (von 22 bis 8 Uhr) und die Nutzung öffentlicher Plätze zum Campen bei. Das Projekt wird am 6. Juli 2026 im Mobilitätsausschuss beraten.
Comodoro Rivadavia
Der Stadtrat prüft ein Projekt, das erstmals einen Rechtsrahmen für solche Fahrzeuge schafft. Das Dokument definiert erlaubte Zonen für Tagesparken und Übernachten mit Zugang zu Wasser und Strom. Übernachtungen in nicht autorisierten Bereichen von 22 bis 8 Uhr sowie das Einleiten von Grau- und Schwarzwasser an unerlaubten Orten sind verboten. Verstöße werden als leicht, schwer und sehr schwer eingestuft und mit entsprechenden Geldstrafen belegt.
Tandil
Die Gemeinde hat ein Projekt ausgearbeitet, das Übernachtungen an öffentlichen Plätzen von 22 bis 8 Uhr und die Entsorgung von Abfällen an unerlaubten Orten verbietet. Zuwiderhandlungen drohen Geldstrafen, bei wiederholten Verstößen die Abschleppung des Fahrzeugs. Ähnliche Maßnahmen werden voraussichtlich auch in anderen Touristenstädten des Landes ergriffen.