Am Abend des 5. August 2026 brannte auf der A3 in Richtung Süden bei Niedernhausen (Rheingau-Taunus) ein Wohnmobil auf Basis eines Renault Sprinter. Der 66-jährige Fahrer bemerkte Rauch am rechten Vorderrad und hielt auf dem Seitenstreifen. Wegen Bremsversagens rollte das Wohnmobil auf das Auto eines 42-jährigen Helfers und verursachte leichten Schaden (500 Euro). Nach einigen Quellen verließ er das Fahrzeug vor den Explosionen, nach anderen rollte ein Auto eines Helfers auf das Wohnmobil.
Zwei Gasflaschen (Propan) explodierten, das Feuer griff auf Büsche und Wald über, etwa 2500 Quadratmeter brannten. Die Autobahn war bis zum späten Abend voll gesperrt, es bildete sich ein Stau von etwa 4 Kilometern. Der Schaden am Wohnmobil wird auf 25.000 Euro geschätzt, am Auto des Helfers auf 500 Euro. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist noch unklar.
Am 6. August gegen 16:30 Uhr brannte auf dem Rastplatz Nentershausen ein Wohnwagen vollständig aus. Fahrer und Insassen blieben unverletzt. Als Ursache wird vermutlich ein technischer Defekt angenommen. Die Feuerwehr löschte den Brand, die A3 und der Rastplatz wurden vorübergehend voll gesperrt, gegen 20:00 Uhr waren die Einschränkungen aufgehoben.