Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revision im Fall des Brandanschlags auf ein Wohnmobil in Mecklenburg-Vorpommern aufgenommen. Der Vorfall ereignete sich im Mai 2023 auf einem Campingplatz in Dömitz: Drei schlafende Menschen im Wohnmobil konnten sich retten, nachdem ein Mann auf Anweisung einer Frau das Fahrzeug mit Benzin übergossen und angezündet hatte.
Das Landgericht Schwerin verurteilte die Frau zu zwölf Jahren und sechs Monaten Haft und ihren Bekannten zu zehn Jahren und sechs Monaten wegen versuchten Mordes. Als Motiv nannte das Gericht einen möglicherweise langwierigen Scheidungsprozess. Beide Seiten lehnen das Urteil ab und bestreiten die Schuld. Der BGH prüft nun mögliche Fehler.