In den letzten Wochen gab es in Deutschland eine Serie von Bränden, die Wohnmobile und Wohnwagen betrafen. In der Nacht zum 3. Juni brannten in Freiburg-Rieselfeld zwei Wohnmobile auf der Cornelius-Schlosser-Allee und der Maxim-Gorki-Straße vollständig aus. Die Polizei vermutet Brandstiftung. Der Schaden wird auf rund 140.000 Euro geschätzt, zudem wurden drei benachbarte Autos und die Fahrbahndecke beschädigt.
In der Nacht zum 9. Juni setzte ein Unbekannter in Berlin-Kreuzberg am Paul-Linke-Ufer ein Auto in Brand; die Flammen griffen auf ein geparktes Wohnmobil über, das vollständig ausbrannte. Ein drittes Fahrzeug wurde beschädigt. Die Polizei ermittelt wegen Brandstiftung. Ein Zeuge hörte einen lauten Knall.
In Ostfildern (Baden-Württemberg) brannten in der Nacht drei Wohnwagen vollständig aus. Die Polizei geht von Brandstiftung aus; der Schaden liegt bei über 100.000 Euro. In Aalen brannte auf einem Restaurantparkplatz ein Wohnwagen vollständig aus; vorläufige Ursache ist ein technischer Defekt.
In Tübingen fing am Samstagmorgen ein Ford-Wohnmobil während der Fahrt Feuer. Die 31-jährige Fahrerin bemerkte Rauch aus dem Motorraum, hielt auf der Wilhelmstraße an und rief die Feuerwehr. Der Schaden beträgt mehrere tausend Euro, die Fahrerin blieb unverletzt.