In Deutschland ist für Wohnmobile, Wohnwagen und Campingbusse eine Kfz-Haftpflichtversicherung vorgeschrieben, die Schäden an Dritten abdeckt. Optional schützt die Teilkasko vor Diebstahl, Brand, Marderbiss, Sturm und Hagel, während die Vollkasko zusätzlich bei selbst verschuldeten Unfällen und Vandalismus einspringt. Die Prämien hängen von Alter, Wert, Nutzung und Selbstbeteiligung des Fahrzeugs ab; Rabatte gibt es für Mitglieder in Wohnmobilclubs und Fahrzeuge mit GFK-Dach. Schutzbriefe helfen bei Pannen, Abschleppdiensten, Hotelkosten und Ersatzwagen, decken aber teils nur Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen ab. Auslandsschutz kann in der Türkei, Marokko und auf dem Balkan gelten, doch nach dem Brexit sind für Reisen nach Großbritannien separate Regelungen erforderlich. Die Versicherung für E-Wohnmobile ist oft teurer wegen Akku-Schäden, Ladekabel-Diebstahl und leerer Batterie. Eine Inhaltsversicherung schützt Wertgegenstände im Wohnmobil, schließt aber Bargeld und Schmuck in der Regel aus.