Zwei separate Vorfälle von nicht genehmigtem Campingplatzbau in Großbritannien haben öffentliche Aufmerksamkeit erregt.
Pembrokeshire: legalisierter Campingplatz
Der Windmills Caravan Park in Tenby, Süd-Pembrokeshire, erhielt eine Bescheinigung der Rechtmäßigkeit für eine 2018 ohne Baugenehmigung errichtete Kläranlage. Der Antrag wurde 2026 gestellt, und die Behörde des Pembrokeshire Coast National Park erkannte an, dass das Bauwerk seit über vier Jahren bestand und damit immun gegen Durchsetzungsmaßnahmen ist.
Shetlandinseln: umstrittener Campingplatz
Der Auftragnehmer Bam Nuttall, der im Rahmen des Fair-Isle-Fährprojekts Hafenverbesserungsarbeiten in Grutness im Wert von £31,5 Mio. durchführt, baute auf einem benachbarten Grundstück einen Campingplatz für Wohnmobile und Wohnwagen ohne Baugenehmigung. Das Gelände wurde für Strom- und Wasseranschlüsse vorbereitet. Anwohner äußerten Empörung und behaupteten, der Grundstückseigentümer habe Bedingungen diktieren können, indem er den Bedarf des Auftragnehmers an einem Materiallagerplatz ausnutzte. Der Shetland Islands Council und Bam Nuttall erklärten, die Campingplatzarbeiten seien nicht Teil des Hafenprojekts und das Land sei in Privatbesitz.