Am Sonntag wurden in der belgischen Region Centre etwa 150–200 Wohnwagen von Reisenden gesichtet. Der Konvoi zog zunächst durch Marche-lez-Écaussinnes, hielt aber schließlich in Familleureux (Gemeinde Seneffe). Bürgermeisterin Bénédicte Poll von Seneffe traf sich mit Vertretern der Gruppe, um Bedingungen für das Zusammenleben zu besprechen, darunter Abfallmanagement und eine Aufenthaltsdauer von maximal 15 Tagen. Bereits zuvor gab es am selben Ort Probleme mit Wasser- und Stromzugang.
Bereits am Sonntag, den 7. Juni, besetzten etwa hundert Wohnwagen von Reisenden illegal ein privates Grundstück an der Route de Warnant in Fumal (Braives). Bürgermeister Xavier Lizin (in anderen Quellen Xavier Lizein) wurde gegen 17:00 Uhr von Anwohnern informiert und verhandelt über deren Abreise. Das Grundstück liegt in einer Überschwemmungszone, was ein Sicherheitsrisiko darstellt, doch die Reisenden erklärten, dass das Risiko Teil ihres Lebensstils sei. Die Polizei patrouilliert rund um die Uhr. Die Reisenden versprachen, bis zum 21. Juni abzureisen.