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Treibstoffpreise verändern Wohnmobil-Reisegewohnheiten in Frankreich

15.08.2026 17:00 1 Min 2 Quellen ENG
Melty FRA + 1 mehr

Kurz gesagt

Steigende Spritpreise lassen französische Wohnmobilbesitzer kürzere Strecken fahren und im Inland bleiben. Private Vermietungen werden beliebter, Campingnächte kosten rund 40 Euro.

Steigende Treibstoffpreise zwingen französische Wohnmobilbesitzer, ihre Reisegewohnheiten zu ändern. Sie fahren kürzere Strecken und wählen häufiger Ziele im Inland. Ein Paar aus Saint-Valery-sur-Somme fährt beispielsweise nur 160 km bis zu seinem Urlaubsort.

Die Vermietung von Wohnmobilen zwischen Privatpersonen wird immer beliebter. Die von Marion Voiret gegründete App Wikicampers hat über 500.000 Nutzer. Eine Wochenendmiete kostet etwa 300 Euro, eine Wochenmiete 800 Euro. Ein neues Wohnmobil kostet durchschnittlich 80.000 Euro, ein gebrauchtes ist halb so teuer.

Die Autarkie des Wohnmobils spart bei Unterkunft und Verpflegung, doch die Suche nach kostenlosen Übernachtungsplätzen wird durch Parkbeschränkungen erschwert. Viele bevorzugen daher Campingplätze, wo eine Nacht mit Strom rund 40 Euro kostet.

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