Die Behörden von Seongnam haben eine Umzonung des Auto-Campingplatzes im Yuldong-Park eingeleitet, der von der Sonderpolizei der Provinz Gyeonggi wegen Verstoßes gegen das Tourismusförderungsgesetz untersucht wird. Das 23.615 m² große Gelände wird von einer geschützten Grünzone in eine natürliche Grünzone umgewandelt, wodurch ein Campingplatz legalisiert würde, dessen Fläche dreimal so groß ist wie das gesetzliche Limit von 10.000 m².
Kritiker bezeichnen dies als Versuch, Verstöße rückwirkend zu legalisieren, während die Stadtverwaltung erklärt, die Änderung sei für den Abschluss einer Versicherung notwendig und die Anlage sei ein rechtmäßiges Parkbauwerk. Eine Bürgerkoalition fordert, die Umzonung sofort zu stoppen und die Verstöße gründlich zu untersuchen.
Als Reaktion auf Medienberichte wiesen die Behörden von Seongnam die Vorwürfe einer "illegalen Nachlegalisierung" und des Versuchs, einer Untersuchung zu entgehen, als "klares Missverständnis" zurück. Die Stadt erklärt, der Campingplatz sei gesetzeskonform errichtet worden, und erwartet eine offizielle Klarstellung des Ministeriums für Kultur, Sport und Tourismus zur Anwendung der Registrierungsregeln für Campingplätze auf Parkanlagen. Die Umzonung ziele darauf ab, den Versicherungsschutz für Besucher zu verbessern und rechtliche Unsicherheiten zu beseitigen.
Bürgermeister Shin Sang-jin von Seongnam wies am 3. Juli Medienberichte zurück, wonach die Umzonung eine "rückwirkende Legalisierung illegaler Handlungen" sei, und erklärte, die Verfahren würden nach Gesetz und Grundsätzen durchgeführt, mit dem Ziel, die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und die Verwaltung öffentlicher Einrichtungen zu verbessern. Die Behörden erläuterten zudem, dass die Anlage als Parkbauwerk nach dem Gesetz über Stadtparks und Grünflächen und nicht als privater Campingplatz errichtet wurde, sodass die Anwendung von Standards für private Campingplätze eine rechtliche Analyse erfordere.
Nach neuen Berichten wurde die Fläche des Campingplatzes zuvor auf 29.676 m² erweitert, was dreimal so groß ist wie das Limit von 10.000 m² für solche Zonen. Die Behörden von Seongnam erklärten außerdem, der Campingplatz sei für die öffentliche Nutzung eines durch illegale Landwirtschaft beschädigten Grundstücks geschaffen worden und habe alle notwendigen Verwaltungsverfahren durchlaufen. Die Stadt habe am 21. Juli über die Provinz Gyeonggi eine offizielle Klarstellung vom Ministerium für Kultur, Sport und Tourismus angefordert und warte auf eine Antwort.