Mehrere Projekte für stationäre Wohnwagen in England stoßen auf starken lokalen Widerstand.
Whitbarrow (Penrith)
Die Firma H W Land Holdings hat beim Westmorland and Furness Council einen neuen Antrag eingereicht, um 10 Hektar landwirtschaftliche Fläche nahe der Whitbarrow Farm in einen Park mit 100 Wohnwagen umzuwandeln. Ein früherer Antrag aus dem Jahr 2025 wurde nach Beschwerden über Verkehr und Staus auf engen Straßen zurückgezogen. Der neue Antrag sieht ein geändertes Layout vor: Die Wohnwagen sind entlang der Geländekonturen gruppiert, mit zusätzlicher Bepflanzung zur Verringerung der visuellen Auswirkungen, und die Zufahrt erfolgt über eine bestehende Einfahrt mit „ausgezeichneter Sicht“. Eine Verkehrsstudie prognostiziert 254–290 Fahrten pro Tag und eine Verkehrszunahme auf der A66 um 2%. Die öffentliche Konsultation läuft bis zum 18. Juli.
Kings Langley
Der Antragsteller John Cash hat neue Unterlagen für einen Plan zur Aufstellung von zwei stationären Wohnwagen in Kings Langley eingereicht, der 229 Einwände hervorgerufen hatte. Der Antrag wurde im Januar letzten Jahres ohne Begleitdokumente gestellt. Bei Genehmigung durch den Dacorum Borough Council würde das Land in Wohngebiet umgewidmet. Gegner befürchten, dass dies einen Präzedenzfall für Bebauung im Grüngürtel schaffen könnte.
St Leonards
Der Hastings Council hat einen Antrag der Haven Leisure Ltd auf Aufstellung von 15 neuen stationären Wohnwagen im Combe Haven Holiday Park abgelehnt. Der Plan sah die Bebauung einer Grünfläche vor, die früher als Golfplatz genutzt wurde, und zog 89 Einwände nach sich. Die Bedenken betrafen Lärm, Auswirkungen auf die Tierwelt und Hochwasserrisiko angesichts der Nähe zum Naturschutzgebiet Filsham Reedbed und dem Gebiet von besonderem wissenschaftlichem Interesse Combe Haven. Ein ähnlicher Antrag war bereits 2017 nach öffentlichem Protest abgelehnt worden.
Andover
Die Firma Wyldecrest Parks Management hat beim Test Valley Borough Council einen Antrag auf Erteilung einer Bescheinigung über rechtmäßige Entwicklung gestellt, um einen zusätzlichen Wohnwagen im Harewood Park in Andover aufzustellen. Anwohner äußerten Bedenken hinsichtlich der Überlastung von Parkplätzen, Infrastruktur und Zufahrt sowie einer möglichen Änderung des Charakters der Landnutzung. Der Antragsteller argumentiert, dass das Gelände bereits Teil eines Wohnwagenparks sei und das Hinzufügen eines Wohnwagens die Nutzung nicht wesentlich verändern würde.