Mitglieder des Rates von Gwynedd in Wales haben Bedenken geäußert, dass die Einführung einer Touristenabgabe zu einem Anstieg von Wildcampern an Stränden und malerischen Orten führen könnte. Das im September unterzeichnete Gesetz erlaubt es lokalen Behörden, Gebühren für Übernachtungen zu erheben.
In einer Ausschusssitzung wurden Probleme bei der Gebührenerhebung und der Kontrolle von Campern genannt, darunter unkontrolliertes Parken und fehlende Befugnisse des Rates, diese zu vertreiben. Die Abgabe könnte schätzungsweise zwischen 2,4 und 12 Millionen Pfund Sterling einbringen. Zudem wurde die Notwendigkeit einer verbesserten Infrastruktur und einer klaren Mittelverteilung für die Tourismusentwicklung betont.