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Brakel erweitert Wohnmobil-Stellplätze, führt aber Gebühren ein

04.06.2026 16:42 1 Min 1 Quelle ENG
avs.be NLD
Brakel erweitert Wohnmobil-Stellplätze, führt aber Gebühren ein
Originalquelle: avs.be

Die belgische Gemeinde Brakel reformiert den beliebten Wohnmobil-Stellplatz am Erholungsgebiet De Rijdtmeersen. Die Anzahl der Plätze wird von vier auf zwölf erhöht, sie werden jedoch kostenpflichtig. Grund sind die häufige Belegung von Parkplätzen für normale Besucher durch Wohnmobile, was zu Kritik führte. Der neue Platz erhält eine Schranke, digitale Buchung und Bezahlung per QR-Code, die kostenlose Nutzung von Strom entfällt. Der Baubeginn ist für das Frühjahr 2027 geplant.

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04.06.2026 avs.be NLD Originalquelle
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Die belgische Gemeinde Brakel wird ab dem nächsten Jahr die kostenlosen Stellplätze für Wohnmobile am Erholungskomplex De Rijdt durch gebührenpflichtige ersetzen. Grund sind Beschwerden, dass Wohnmobilbesitzer oft auf kostenlosen Parkplätzen parken, die für normale Autos vorgesehen sind. Der neue Parkplatz wird eine Schranke, 12 ausgewiesene Wohnmobilplätze und einen kostenlosen Bereich für Pkw haben. Zudem ist eine strengere Kontrolle von Falschparkern geplant.

Seit dem 1. Januar 2026 hat die Niederlande die Kfz-Steuer für Wohnmobile verdoppelt, was Besitzer zum Verkauf veranlasst. In Belgien stiegen derweil die Neuzulassungen von Wohnmobilen und Wohnwagen: 4.022 Wohnmobile (+9,4 %) und 732 Wohnwagen (+13 %) zwischen Januar und Juli. Etwa 35 % der Wohnmobilkäufer und 40 % der Käufer von Kastenwagen sind Erstkäufer, was Belgien zu einem attraktiven Markt für niederländische Verkäufer macht, obwohl 90 % der Käufe finanziert werden.

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Ab 2027 wird die Provinz Ostflandern jeden der 240 Besitzer von festen Wohnwagen auf dem Campingplatz De Gavers persönlich anrufen, um den für ihren Abzug benötigten Support zu ermitteln. Der Beschluss zur Abschaffung der Dauerplätze bleibt bestehen, Saisonplätze wird es weiterhin geben. Der Campingplatz wird verkleinert, da ein Teil des Provinzgebiets in einer überschwemmungsgefährdeten Zone liegt; auf der frei werdenden Fläche entstehen Baumhäuser. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2029 beginnen und zwei Jahre dauern. Einige Besitzer hatten erst kürzlich bis zu mehrere zehntausend Euro in ihre Wohnwagen investiert.

Bewohner und Nutzer des Caravanparks im Domaine provincial de Chevetogne in Belgien haben eine Petition gegen die Erhöhung der Jahresgebühr von 1.594,32 € netto auf 2.152,00 € netto ab dem 1. Januar 2027 gestartet. Sie argumentieren, dass die Erhöhung um über 35 % angesichts der sich verschlechternden Infrastruktur und Dienstleistungen ungerechtfertigt ist. Zu den Forderungen gehören das Einfrieren der Erhöhung, formelle Konsultationen und ein Sanierungsplan.

Nach Angaben des belgischen Caravan- und Wohnmobilverbands stiegen die Neuzulassungen von Wohnwagen im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2025 um 13 %. Dieses Wachstum übertrifft den Anstieg von 9,4 % bei Wohnmobilen. Insgesamt wurden 732 neue Wohnwagen zugelassen, wobei 15 % der Käufer erstmals einen Wohnwagen kauften. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Zeitraum 4.022 Wohnmobile zugelassen, wobei 40 % der Käufer Neukunden in diesem Segment waren.

Jacqueline Bens, 84, ist die einzige offizielle Dauermieterin des belgischen Campingplatzes Tulderheyde an der niederländischen Grenze. Sie zog vor 50 Jahren mit ihrem verstorbenen Ehemann aus Antwerpen dorthin und verliebte sich in das ländliche Leben. Bens hilft der Campingplatzleitung, indem sie Eintrittsgelder für den Teich kassiert, und unterstützt Bedürftige mit kostenlosen Mahlzeiten. Einzig das Verhalten mancher niederländischer Urlaubsgäste stört sie.

Auf dem Camping Metsu in Bredene, Belgien, werden bis Ende des Jahres 90 der 320 Stellplätze wegfallen. Der neue Eigentümer Yannick Desmet plant, den Platz zu modernisieren und größere Stellplätze zu schaffen, da Wohnwagen immer größer werden. Dauercamper, die ihre Plätze bis November räumen müssen, bezeichnen die Entscheidung als "skandalös".

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