In Europa häufen sich Betrugsfälle, die sich gegen Wohnmobilbesitzer richten. Die Täter nutzen verschiedene Methoden, darunter den 'irischen Betrug' an Tankstellen und den 'peruanischen Betrug' am Straßenrand, um Geld zu erpressen oder Wertsachen zu stehlen. In Italien ist der Betrug mit dem 'zerbrochenen Spiegel' verbreitet, bei dem Bargeld für angeblich beschädigte Spiegel verlangt wird. Es wird empfohlen, Fremden kein Geld zu geben, sondern anzubieten, die Polizei oder einen Abschleppdienst zu rufen.
In Frankreich, in Boulazac (Dordogne), fand am 17. Juni eine Gerichtsversteigerung des Vermögens der Firma Horizon accessoires statt. Mehr als 70 Kunden beschuldigen den Geschäftsführer eines Kommissionsgeschäfts, ihre Wohnmobile verkauft zu haben, ohne den Erlös auszuzahlen. Die Geschädigten schätzen den Schaden auf Zehntausende Euro, einige zahlen weiterhin Kredite für Fahrzeuge, die ohne ihr Wissen verkauft wurden. Der Geschäftsführer bestreitet die strafrechtliche Verantwortung, hat aber zugesagt, den Schaden zu ersetzen.