In der Bretagne wächst die Unzufriedenheit von Wohnmobilisten wegen strengerer Parkregeln an der Küste. Ein TF1-Bericht zeigte, dass in Quiberon das Parken auf sechs Stunden begrenzt ist und in Lamballe-Armor nur von 7 bis 22 Uhr erlaubt ist. Das französische Paar Carinne und Grégory, das seit sechs Jahren mit dem Wohnmobil reist, nannte die Maßnahmen unehrlich und diskriminierend.
Das Comité de liaison du camping-car (CLC) ficht einige kommunale Verordnungen vor Gericht an und argumentiert, dass ein Parkverbot oder die Verpflichtung zu kostenpflichtigen Stellplätzen illegal sei. Laut Verband haben Bürgermeister nicht das Recht, das Parken von Wohnmobilen zu verbieten. Einige Gemeinden wie Pléneuf-Val-André entwickeln derweil kostenpflichtige Servicezonen.