Die Plattform Salvar Oyambre hat ein Wohnmobil-Stellplatzprojekt am Rande des Naturparks Oyambre in Kantabrien kritisiert und es als „kalkulierten Angriff“ bezeichnet. Gleichzeitig schlossen die Behörden in Almería Wohnmobil-Parkplätze an den Stränden von Cabo de Gata zum Schutz der Ökosysteme.
Die Plattform Salvar Oyambre hat sich gegen den Bau eines Wohnmobil-Stellplatzes in Guerra Mayor (San Vicente de la Barquera) am Rande des Naturparks Oyambre ausgesprochen. Aktivisten bezeichneten das Projekt als „kalkulierten Angriff“ auf das Schutzgebiet, der von der kantabrischen Regierung gefördert werde, und als „geduldeten Verfall“ der natürlichen Umwelt.
Nach Ansicht der Organisation ist die Anlage mit dem Status eines besonders geschützten Naturgebiets, einschließlich des Status als Natura-2000-Gebiet von europäischer Bedeutung, nicht vereinbar. Es wird darauf hingewiesen, dass das Projekt unter Nutzung von Vereinfachungen nach einem neuen kantabrischen Gesetz vorangetrieben wird und noch keine obligatorischen branchenspezifischen Genehmigungen durchlaufen hat. Aktivisten sind der Ansicht, dass das Gesetz zur Verwaltungsvereinfachung Tourismusinteressen auf Kosten des Gebietsschutzes begünstigt.
In einer anderen Region Spaniens, in Almería, haben die Behörden vorübergehend Wohnmobil-Parkplätze an den Stränden von El Playazo und Isleta del Moro im Naturpark Cabo de Gata-Níjar geschlossen. Die Aktion wurde gemeinsam von Umweltschützern und der Polizei durchgeführt, um die empfindlichen Küstenökosysteme vor Schäden durch unkontrolliertes Abstellen von Fahrzeugen zu schützen.