Im Frühjahr steigen die Reisen mit Haustieren im Camper – nötig sind EU-Heimtierausweis und Sicherung im Fahrzeug. Experte Pedro Madera warnt: Das Leben im Wohnmobil ist eng, teuer und unbequem; er rät, erst zu mieten und nur bei 100–120 Nutzungstagen pro Jahr zu kaufen.
Mit dem Frühling nimmt die Zahl der Reisen mit Haustieren in Wohnmobilen und Campern zu. Für eine sichere Fahrt sind aktuelle tierärztliche Dokumente, einschließlich eines EU-Heimtierausweises für Reisen innerhalb Europas, sowie spezielle Sicherungssysteme für Tiere im Fahrzeug erforderlich.
Der Wohnmobilexperte Pedro Madera entzaubert jedoch das idealisierte Bild des Camper-Lebens, das in sozialen Medien verbreitet wird. Er nennt entscheidende Nachteile: extrem begrenzter Platz, hohe Kosten und alltägliche Unannehmlichkeiten. „Ein nasser Hund in einem Campingbus ist ein Scheidungsgrund“, scherzt der Fachmann.
Madera empfiehlt, zunächst für kurze Zeit ein Wohnmobil zu mieten, um den Lebensstil zu testen, und es nur zu kaufen, wenn es mindestens 100–120 Tage im Jahr genutzt wird.