Eine neue Camping-Novelle im Burgenland führt Mikro-Camping mit bis zu fünf Stellplätzen oder zehn Personen ein, gekoppelt an einen landwirtschaftlichen oder gastgewerblichen Betrieb, erlaubt bis zu 20 Wohnmobilstellplätze im vereinfachten Anzeigeverfahren und gestattet bestehenden Campingplätzen, bis zu 35 Prozent der Standplatzfläche für Glamping und Mobilheime zu nutzen. Das Gesetz befindet sich in Begutachtung und soll am 1. Jänner 2027 in Kraft treten. Michaela Heeger-Gmeiner von den Tourismusbetrieben Gmeiner, die Campingplätze in Rust und Purbach betreibt, erklärte, der Entwurf sei noch nicht mehr als ein Entwurf, und berichtete von Buchungsrückgängen im August wegen Hitze. René Lentsch, Geschäftsführer von Podersdorf Tourismus, begrüßte die Novelle und verwies auf mehr Wettbewerb sowie ein Minus von rund 3,5 Prozent bei den Gästen im August im Vorjahresvergleich.