Der US-amerikanische Wohnmobilmarkt steht weiterhin unter Druck. Laut dem RVIA-Bericht lieferten die Hersteller im März 2026 32.162 Wohnmobile aus – 13,9 % weniger als im Vorjahresmonat. Der Rückgang im ersten Quartal betrug 12,1 % (86.051 gegenüber 97.848 Einheiten).
Aufschlüsselung der Auslieferungen
- Anhänger: Rückgang um 16,2 % (28.484 Einheiten)
- Motorisierte Wohnmobile: Anstieg um 9,3 % (3.678 Einheiten)
- Parkmodelle: Anstieg um 33,6 % (489 Einheiten)
Bereits im Februar 2026 waren die Einzelhandelsverkäufe neuer Wohnmobile im Jahresvergleich um 24,12 % eingebrochen. Der Gebrauchtmarkt wuchs dagegen um 1,57 %. Die stärksten Rückgänge gab es in den Klassen A (-44,18 %) und C (-38,55 %), während Klasse B einen Zuwachs von 5,43 % verzeichnete. Regionale Daten zeigen starke Unterschiede: In Greenwood (South Carolina) stiegen die Verkäufe um 233,33 %, in Mason City (Iowa) fielen sie um 85,71 %.
Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass Händler aufgrund fehlender Analysen des Käuferverhaltens Umsätze verlieren, was zu Kundenabwanderung aus dem Verkaufstrichter führt.