Der Verkauf erschwinglicher Wohnmobile in China stieg 2025 um 85,6 %, eine Britin baute einen Ford-Van für £25k zum Zuhause um, und ein japanisches Paar verdiente ¥6 Mio. mit Umbauten – der Trend ist global.
Die Camper-Bewegung beschleunigt sich weltweit, von günstigen DIY-Projekten bis zu Luxuskäufen und florierenden Geschäften.
Chinas boomender Markt
In China stiegen die Verkäufe erschwinglicher Camper (100k–250k Yuan) 2025 um 85,6 % auf 7.376 Einheiten, angetrieben durch niedrige Preise, vereinfachte Registrierung und staatliche Unterstützung. Guiyang-Umbauer schlossen über 200 Aufträge ab. Ein Käufer in Peking erwarb einen Allrad-Mercedes-Benz Sprinter.
Individuelle Umbauten
In Großbritannien kaufte die 26-jährige Heidi einen Ford-Van für £15k und gab £10k für den Umbau aus: Bett, Sofa, Ofen, Dusche, Dachfenster und 300-W-Solarpanel. Die monatlichen Kosten (~£675) liegen weit unter der durchschnittlichen Hypothekenzahlung.
In Malaysia teilten drei Van-Besitzer Tipps: Priorisieren Sie bequemes Schlafen, zuverlässige Stromversorgung und kompakte Aufbewahrung. DIY-Kosten belaufen sich auf mehrere tausend Ringgit.
Vom Nebenjob zum Hauptgeschäft
Ein japanisches Paar, die Bay-Browns, begann 2020 mit Van-Umbauten als Nebenjob. In fünf Jahren renovierten und verkauften sie 17 Fahrzeuge; ihr teuerstes Projekt erzielte ¥6 Mio. Sie renovieren jetzt auch Wohnungen in New York.