Griechenland präzisiert Parkregeln für Wohnmobile
Griechenland erläutert vor der Saison die Parkregeln für Wohnmobile. Außerdem: USA schreiben ab 2028 Stromschutz vor und Insolvenz von Argyll Holidays.
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Wir haben die wichtigsten Nachrichten zu Wohnmobilen, Campern und Vanlife vom 13. bis 19. April 2026 zusammengestellt. In dieser Ausgabe: Stellplatzverbot an der türkischen Küste, Ausbau des US-Werks des Elektro-Wohnwagenherstellers Lightship, Boom des jugendlichen Vanlife-Tourismus in Italien und in der Normandie sowie eine Festnahme mit 800 Kilogramm Haschisch in einem Wohnmobil an der spanischen Grenze.
Für Reisende zeigte die Woche drei Trends: Südeuropa verschärft den Druck auf wilde Stellplätze (Türkei, Spanien), Vanlife wird bei jungen Menschen zum Massenphänomen – die Hälfte der Mietkunden in Italien ist jünger als 35 Jahre – und der japanische und der amerikanische Markt driften auseinander: Japan setzt auf Kompaktheit und günstige Umbauten, die USA auf Elektro-Wohnwagen im Premiumsegment.
Kumluca (Türkei): Die Gendarmerie hat Wohnwagenreisende vom Strand Aktaş in Mavikent vertrieben und sich dabei auf Probleme mit der öffentlichen Ordnung berufen. Die Räumung erfolgte trotz eines von der Gemeinde vorbereiteten alternativen Stellplatzes.
Almería (Spanien): Die Stadtverwaltung hat auf dem Gelände des ehemaligen Messeplatzes physische Barrieren errichtet und arbeitet an einer gesonderten Verordnung für Wohnmobile. Im Naturpark Cabo de Gata laufen parallel Räumungen wegen ökologischer Belastung.
Colorado (USA): Der Hersteller von Elektro-Wohnwagen Lightship erweitert sein Werk um 4100 Quadratmeter – die Produktionskapazität wird sich vervierfachen, parallel werden Änderungen an zentralen Baugruppen des Modells vorgenommen.
HIRABO (Japan): Das Unternehmen stellte den kompakten Wohnmobil BOUKEN auf Basis des Suzuki Every vor – mit vereinfachtem Elektrosystem auf Basis einer tragbaren Batterie und einer Schlafgelegenheit von über 2,4 Metern Länge. Premiere ist auf der Messe in Kawasaki am 25. und 26. April.
Anker Japan: Der Hersteller portabler Powerstations hat den Solix Alternator Charger vorgestellt – ein Ladegerät, das über die Lichtmaschine des Fahrzeugs mit bis zu 800 Watt lädt. Der Preis liegt bei 89 990 Yen, Verkaufsstart war der 14. April.
Johannesburg (Südafrika): Dometicⓘ hat das Dachzelt Feather-Lite II vorgestellt – mit 49 Kilogramm Gewicht und einer Packhöhe von 32 Zentimetern eines der leichtesten auf dem Markt.
Europa: Der Test des Dethleffs Trend I 7057 EBL zeigte ein 7,4 Meter langes Wohnmobil mit einem Einstiegspreis unter 100 000 Euro und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen – ausreichend für die Führerscheinklasse B.
Moskau (Russland): Auf Drom wurde ein Wohnmobil auf Basis des Pick-ups „Trofim“ für 2,69 Millionen Rubel angeboten – ein 4,1 Meter langes Wohnmodul mit Dusche, Toilette, Küche und Solarmodul; der Umbau ist legalisiert.
Gifu (Japan): Der RV-Park „Kemono-michi Mori-no Hanare“ wurde eröffnet – ein exklusiver Waldcampingplatz für nur eine Gruppe pro Tag. Eine Nacht kostet ab 13 200 Yen, auf dem Gelände gibt es Toilette und Basisinfrastruktur.
Arnsberg (Deutschland): Im Ruhrtal wurde ein Stellplatz mit 20 Plätzen eröffnet – mit digitaler Buchung und fußläufiger Anbindung an die Altstadt. Nach Angaben der Behörden gibt es in Deutschland 1,9 Millionen zugelassene Wohnmobile und 72 000 neue Zulassungen im vergangenen Jahr.
Italien: Laut Yescapa sind mehr als 50 Prozent der Wohnmobil-Mieter jünger als 35 Jahre, das Buchungsvolumen wuchs zwischen 2020 und 2025 um 480 Prozent. Kompakte Kastenwagen machen 33 Prozent der Flotte aus, die durchschnittliche Reise dauert vier bis sechs Tage.
Normandie (Frankreich): Die Zahl der Wohnmobil-Übernachtungen stieg 2025 um 28 Prozent – auf 262 000 Übernachtungen im Netz von Camping-Car Park. Der beliebteste Stellplatz am Mont-Saint-Michel verzeichnete 72 362 Übernachtungen.
Ost-Izu (Japan): Der Dienst Carstay stellte vier Wohnmobile als mobile Einsatzzentrale für das Rainbow Disco Club Festival bereit – die Fahrzeuge dienten als Büro, als Lager für die Technik und zur Unterbringung des Personals.
Japan: Auf der Automesse wurde der Suzuki Every in der Version „Puchi Camp“ gezeigt – ein einfacher Umbausatz, der den kommerziellen Kleintransporter in eine Basis für Übernachtungen verwandelt.
Lateinamerika: Das Büro ALMACÉN Arquitectura hat das Projekt Casa RV vorgestellt – ein 15 Quadratmeter großes Wohnmodul mit ausfahrbaren Sektionen, die den Raum von Schlafzimmer, Küche und Bad erweitern.
Spanien/Frankreich: Eine Rechnung zeigte, dass die Kosten für Kauf und Unterhalt eines Campers (rund 40 000 Euro plus 2000 Euro pro Jahr) 16 Jahren Hotelurlaub für ein Paar entsprechen, das 15 Tage im Jahr unterwegs ist.
Europa: Italiener entscheiden sich immer lauter für Vanlife – +480 Prozent Buchungen in fünf Jahren, in der Normandie +28 Prozent Übernachtungen, Dethleffs testet den Trend I unter 3,5 Tonnen. Südeuropa geht gegen wilde Stellplätze vor: Almería errichtet Barrieren, die Türkei vertreibt Wohnwagenreisende. Vorfälle: An der spanischen Grenze wurde eine Frau mit 800 Kilogramm Haschisch in einem Wohnmobil festgenommen, in Renningen versuchten Täter, Gasflaschen zu stehlen, und in Schaffhausen blieb ein Deutscher ohne Diesel liegen und sperrte den A4-Tunnel für 40 Minuten. Asien: Japan bleibt das Zentrum kompakter Lösungen – Anker brachte ein 800-Watt-Ladegerät für die Lichtmaschine heraus, HIRABO zeigte den BOUKEN auf Basis des Suzuki Every, in Gifu wurde ein Wald-RV-Park eröffnet, und Carstay band Wohnmobile in ein Festival ein. Amerika: Lightship vervierfacht seine Elektro-Produktion in Colorado, und in Ohio hat ein Tornado einen Campingpark in Hillsdale zerstört.
Dieser Artikel wurde von der OpenVan.camp Redaktion erstellt. Alle Rechte vorbehalten. Informationen zum Urheberrecht
Die Rallye Japan, ein Lauf zur FIA-Rallye-Weltmeisterschaft, findet vom 28. bis 31. Mai 2025 in den Präfekturen Aichi und Gifu statt. Die Veranstalter bieten Pakete mit Übernachtung in Fahrzeugen an, darunter das Modell 'Serena P-SV' von Piescraft, das bis zu vier Personen Platz bietet. Zuschauer können die Sonderprüfungen verfolgen und Rallyeautos auf öffentlichen Straßen sehen.
Equity Lifestyle Properties betreibt über 450 Standorte mit rund 172.000 Stellplätzen in den USA und Kanada, die sich an saisonale und ganzjährige Wohnmobilreisende richten. Das Netzwerk umfasst Marken wie Thousand Trails und Encore und bietet Vollanschlüsse (Wasser, Abwasser, 30/50-Ampere-Strom) sowie Zugang zu Gemeinschaftseinrichtungen. Etwa 60 % der Einnahmen des Unternehmens auf Standortebene stammen von Jahres- oder Langzeitkunden, was die Bedeutung von Langzeitaufenthalten gegenüber kurzfristigen Buchungen unterstreicht. Die monatlichen Gebühren liegen je nach Standort und Saison zwischen mehreren hundert und mehreren tausend Dollar.
Juan Pablo und Mica aus San Juan, Argentinien, kamen in Kansas, USA, mit einem Wohnmobil von Yafar Joven an, um die argentinische Nationalmannschaft während der Weltmeisterschaft zu unterstützen. Sie reisten über Miami und planen, Dallas und Miami zu besuchen, um das Team während des gesamten Turniers zu begleiten. Während der Fahrt erlebten sie orkanartige Winde, setzten ihre Reise jedoch fort.
Die niederländische Fernsehmoderatorin Geraldine Kemper führte durch ihren Kastenwagen Kees. Der Innenraum ist mit klappbaren Möbeln und multifunktionalen Lösungen ausgestattet. Er umfasst eine kompakte Küche, einen Kühlschrank und eine zusätzliche Kühlbox. Auf Festivals dient eine ausklappbare Theke als improvisierte Bar.
Experten des Touring Club Suisse (TCS) testeten 129 Raststätten in Frankreich, Spanien und Portugal und legten dabei 10.000 km zurück. Frankreich belegte den ersten Platz aufgrund einer hohen Dichte an Schnellladestationen und gut ausgebauter Infrastruktur für Wohnmobile. Portugal folgte auf Platz zwei mit guter Gastronomie und Ladeinfrastruktur, Spanien auf Platz drei wegen mangelnder Ladestationen (nur jede zehnte Raststätte) und häufiger Defekte.
Lorenzo Berti Valobra und Rita Toscano, beide 37 Jahre alt, reisen seit über einem Jahr mit einem umgebauten Fiat Ducato namens 'Ferruccio' um die Welt. Sie starteten im Mai 2025 und fuhren durch Kanada, Alaska, die USA, Mexiko und Zentralamerika. Das Paar plant, bis März 2027 Ushuaia (Feuerland) zu erreichen, reist ohne Luxus und nutzt kostenlose Stellplätze.
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