Kia PV5 lässt Koreas Campermarkt einbrechen · VanLife Weekly #31
Neuzulassungen neuer Camper in Südkorea um 81 % eingebrochen nach dem Kia PV5. Außerdem: 1000 illegale Camper am Strand Kara dere in Bulgarien.
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Wir haben die wichtigsten Nachrichten zu Wohnmobilen, Campern und Vanlife vom 13. bis 19. April 2026 zusammengestellt. In dieser Ausgabe: Stellplatzverbot an der türkischen Küste, Ausbau des US-Werks des Elektro-Wohnwagenherstellers Lightship, Boom des jugendlichen Vanlife-Tourismus in Italien und in der Normandie sowie eine Festnahme mit 800 Kilogramm Haschisch in einem Wohnmobil an der spanischen Grenze.
Für Reisende zeigte die Woche drei Trends: Südeuropa verschärft den Druck auf wilde Stellplätze (Türkei, Spanien), Vanlife wird bei jungen Menschen zum Massenphänomen – die Hälfte der Mietkunden in Italien ist jünger als 35 Jahre – und der japanische und der amerikanische Markt driften auseinander: Japan setzt auf Kompaktheit und günstige Umbauten, die USA auf Elektro-Wohnwagen im Premiumsegment.
Kumluca (Türkei): Die Gendarmerie hat Wohnwagenreisende vom Strand Aktaş in Mavikent vertrieben und sich dabei auf Probleme mit der öffentlichen Ordnung berufen. Die Räumung erfolgte trotz eines von der Gemeinde vorbereiteten alternativen Stellplatzes.
Almería (Spanien): Die Stadtverwaltung hat auf dem Gelände des ehemaligen Messeplatzes physische Barrieren errichtet und arbeitet an einer gesonderten Verordnung für Wohnmobile. Im Naturpark Cabo de Gata laufen parallel Räumungen wegen ökologischer Belastung.
Colorado (USA): Der Hersteller von Elektro-Wohnwagen Lightship erweitert sein Werk um 4100 Quadratmeter – die Produktionskapazität wird sich vervierfachen, parallel werden Änderungen an zentralen Baugruppen des Modells vorgenommen.
HIRABO (Japan): Das Unternehmen stellte den kompakten Wohnmobil BOUKEN auf Basis des Suzuki Every vor – mit vereinfachtem Elektrosystem auf Basis einer tragbaren Batterie und einer Schlafgelegenheit von über 2,4 Metern Länge. Premiere ist auf der Messe in Kawasaki am 25. und 26. April.
Anker Japan: Der Hersteller portabler Powerstations hat den Solix Alternator Charger vorgestellt – ein Ladegerät, das über die Lichtmaschine des Fahrzeugs mit bis zu 800 Watt lädt. Der Preis liegt bei 89 990 Yen, Verkaufsstart war der 14. April.
Johannesburg (Südafrika): Dometicⓘ hat das Dachzelt Feather-Lite II vorgestellt – mit 49 Kilogramm Gewicht und einer Packhöhe von 32 Zentimetern eines der leichtesten auf dem Markt.
Europa: Der Test des Dethleffs Trend I 7057 EBL zeigte ein 7,4 Meter langes Wohnmobil mit einem Einstiegspreis unter 100 000 Euro und einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen – ausreichend für die Führerscheinklasse B.
Moskau (Russland): Auf Drom wurde ein Wohnmobil auf Basis des Pick-ups „Trofim“ für 2,69 Millionen Rubel angeboten – ein 4,1 Meter langes Wohnmodul mit Dusche, Toilette, Küche und Solarmodul; der Umbau ist legalisiert.
Gifu (Japan): Der RV-Park „Kemono-michi Mori-no Hanare“ wurde eröffnet – ein exklusiver Waldcampingplatz für nur eine Gruppe pro Tag. Eine Nacht kostet ab 13 200 Yen, auf dem Gelände gibt es Toilette und Basisinfrastruktur.
Arnsberg (Deutschland): Im Ruhrtal wurde ein Stellplatz mit 20 Plätzen eröffnet – mit digitaler Buchung und fußläufiger Anbindung an die Altstadt. Nach Angaben der Behörden gibt es in Deutschland 1,9 Millionen zugelassene Wohnmobile und 72 000 neue Zulassungen im vergangenen Jahr.
Italien: Laut Yescapa sind mehr als 50 Prozent der Wohnmobil-Mieter jünger als 35 Jahre, das Buchungsvolumen wuchs zwischen 2020 und 2025 um 480 Prozent. Kompakte Kastenwagen machen 33 Prozent der Flotte aus, die durchschnittliche Reise dauert vier bis sechs Tage.
Normandie (Frankreich): Die Zahl der Wohnmobil-Übernachtungen stieg 2025 um 28 Prozent – auf 262 000 Übernachtungen im Netz von Camping-Car Park. Der beliebteste Stellplatz am Mont-Saint-Michel verzeichnete 72 362 Übernachtungen.
Ost-Izu (Japan): Der Dienst Carstay stellte vier Wohnmobile als mobile Einsatzzentrale für das Rainbow Disco Club Festival bereit – die Fahrzeuge dienten als Büro, als Lager für die Technik und zur Unterbringung des Personals.
Japan: Auf der Automesse wurde der Suzuki Every in der Version „Puchi Camp“ gezeigt – ein einfacher Umbausatz, der den kommerziellen Kleintransporter in eine Basis für Übernachtungen verwandelt.
Lateinamerika: Das Büro ALMACÉN Arquitectura hat das Projekt Casa RV vorgestellt – ein 15 Quadratmeter großes Wohnmodul mit ausfahrbaren Sektionen, die den Raum von Schlafzimmer, Küche und Bad erweitern.
Spanien/Frankreich: Eine Rechnung zeigte, dass die Kosten für Kauf und Unterhalt eines Campers (rund 40 000 Euro plus 2000 Euro pro Jahr) 16 Jahren Hotelurlaub für ein Paar entsprechen, das 15 Tage im Jahr unterwegs ist.
Europa: Italiener entscheiden sich immer lauter für Vanlife – +480 Prozent Buchungen in fünf Jahren, in der Normandie +28 Prozent Übernachtungen, Dethleffs testet den Trend I unter 3,5 Tonnen. Südeuropa geht gegen wilde Stellplätze vor: Almería errichtet Barrieren, die Türkei vertreibt Wohnwagenreisende. Vorfälle: An der spanischen Grenze wurde eine Frau mit 800 Kilogramm Haschisch in einem Wohnmobil festgenommen, in Renningen versuchten Täter, Gasflaschen zu stehlen, und in Schaffhausen blieb ein Deutscher ohne Diesel liegen und sperrte den A4-Tunnel für 40 Minuten. Asien: Japan bleibt das Zentrum kompakter Lösungen – Anker brachte ein 800-Watt-Ladegerät für die Lichtmaschine heraus, HIRABO zeigte den BOUKEN auf Basis des Suzuki Every, in Gifu wurde ein Wald-RV-Park eröffnet, und Carstay band Wohnmobile in ein Festival ein. Amerika: Lightship vervierfacht seine Elektro-Produktion in Colorado, und in Ohio hat ein Tornado einen Campingpark in Hillsdale zerstört.
Dieser Artikel wurde von der OpenVan.camp Redaktion erstellt. Alle Rechte vorbehalten. Informationen zum Urheberrecht
Der Autor, der 40 US-Bundesstaaten, Australien, Neuseeland und andere Länder bereist hat, startet eine Serie von Geschichten über Familienreisen mit Wohnmobilen durch Europa. Der erste Beitrag behandelt eine Reise im Jahr 2013, als drei Familien (6 Erwachsene und 6 Kinder) zum ersten Mal mit einem Wohnmobil aufbrachen. Der Autor merkt an, dass das Mieten eines Wohnmobils teurer ist, aber die Erfahrung es wert ist.
In der Serie „Unsere Urlauber“ stellt die Ostfriesland-Zeitung Stammgäste der Insel Borkum vor. Heute sind es Heike und Siegfried Seckler aus Lünen bei Dortmund, die jedes Jahr zum Camping auf die Insel kommen.
Laut Sommerbarometer 2026 führt die Bretagne bei den Reiseabsichten für Wohnmobile und Kastenwagen mit 33 %. Neu-Aquitanien folgt mit 14 % auf Platz zwei, die Normandie mit 11 % auf Platz drei. 2025 verzeichnete CAMPING-CAR PARK 4,85 Millionen Übernachtungen (+15 % gegenüber 2024), zahlte 24,3 Millionen Euro an Partnerkommunen und schätzte die Einnahmen für die Gastregionen auf 85 Millionen Euro. Ausländische Kunden machen über 42 % der Besuche aus.
Slowakische Campingplätze verzeichneten im vergangenen Jahr rund 250.000 Besucher, ein Anstieg von 7 % gegenüber 2024. Es gibt über 100 Campingplätze und Wohnwagenstellplätze im Land, viele davon kürzlich modernisiert. Durchschnittspreise: 6 Euro pro Tag für Erwachsene, 5 Euro für Kinder, 9,70 Euro für Wohnwagen und eine Pflichtgebühr von 1,10 Euro. Glamping-Unterkünfte kosten ab 100 Euro pro Nacht.
Mary-Lou, eine 41-jährige alleinerziehende Mutter aus der Bollenstreek, kann seit vier Jahren keine feste Wohnung finden. In dieser Zeit sind sie und ihre 9-jährige Tochter fünfmal umgezogen. Derzeit leben sie in einem 25 Quadratmeter großen Wohnwagen, für den sie über 1000 Euro pro Monat zahlt (700 Euro für Erbpacht, 300 Euro für Lagerung und 70 Euro für Gasflaschen). Im Oktober muss sie erneut umziehen. Sie kann sich nicht für eine Sozialwohnung qualifizieren, da sie nicht lange genug registriert ist, und kann aufgrund ihres Status als Unternehmerin und alleinerziehende Mutter keine Hypothek erhalten. Sie gibt zu, dass sie offiziell obdachlos ist, da sie sich nicht an der Adresse des Wohnwagens anmelden kann.
Im Kanton St. Gallen in der Schweiz gibt es fünf Campingplätze, die bei Touristen beliebt sind. Dazu gehören der See-Camping in Walenstadt mit 70 Wohnmobilstellplätzen, der Camping Idyll in Thal, der Camping Bruggerhorn in St. Margrethen, der Camping Bächli in Hemberg und der Camping Murg auf einer Halbinsel am Walensee. Die Preise liegen zwischen 3,50 und 14,50 CHF pro Nacht für Erwachsene, 3,50 bis 5 CHF für Kinder, Zeltplätze zwischen 5 und 20 CHF und Stellplätze für Wohnwagen und Wohnmobile zwischen 10 und 30 CHF. Zu den Einrichtungen gehören WLAN, Strom, Spielplätze und Wassersportmöglichkeiten.
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