VW zeigt elektrischen California auf Basis des ID. Buzz · VanLife Weekly #33
Volkswagen zeigt die Studie ID. California Cruise: 86 kWh und 455 km Reichweite, Serie bis 2028. Außerdem: Chamonix verbietet Übernachten im Wohnmobil.
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Wir haben die wichtigsten Neuigkeiten rund um Wohnmobile, Camper und Vanlife vom 16. bis 22. März 2026 zusammengestellt. In dieser Ausgabe: Spanien verschärft die Hauptuntersuchung für Camper, italienische Ingenieure drucken ein Wohnmobil in vier Tagen mit dem 3D-Drucker, Hyundai zeigt ein elektrisches Camper-Konzept mit 800 Volt, und 34 Millionen Amerikaner planen in diesem Frühjahr eine Reise mit dem Wohnmobil.
Für Reisende zeichneten sich in dieser Woche zwei gegensätzliche Trends ab: Europa zieht die Schrauben bei wildem Campen weiter an und verschärft die Vorschriften, während die Branche mit Elektrokonzepten und Technologien antwortet, die vor fünf Jahren noch wie Science-Fiction klangen — vom 3D-Druck tragender Strukturen bis hin zu Anhängern mit eigenen Elektromotoren.
Spanien: Die Generaldirektion für Straßenverkehr hat die Vorschriften für die Hauptuntersuchung verschärft. Für Wohnmobile älter als vier Jahre gilt eine zweijährige Prüfpflicht, für Camper älter als zehn Jahre eine halbjährliche.
Großbritannien: Die Behörden von North Yorkshire bereiten sich darauf vor, das Übernachtungsverbot für Camper in Scarborough und an der A174 dauerhaft zu machen. Die Entscheidung wird am 27. März nach 18 Monaten Probezeit und über 3.000 Rückmeldungen getroffen.
Türkei: Die Behörden haben mit dem Abriss illegaler Mobilheime in den Regionen Marmara und Ägäis begonnen. In Bursa, Muğla und Çanakkale werden Bauten abgerissen und von der Infrastruktur getrennt, den Eigentümern drohen Bußgelder.
Torrox (Spanien): Rund 50 Wohnmobile haben ein trockenes Flussbett besetzt und verursachen durch illegale Abfallentsorgung Probleme. Die 24-Stunden-Parkbeschränkung greift nicht — die Polizei notiert Kennzeichen, verhängt aber keine Sanktionen.
Schottland: Wohnmobile mit einer Länge von über sechs Metern werden an den Falls of Falloch verboten, nachdem der Parkplatz umgebaut wird. Die Arbeiten dauern zwölf Wochen ab Ende März.
Italien/Schweiz: Ingenieure haben ein Wohnmobil mit dem 3D-Drucker aus recyceltem PET in vier Tagen gedruckt. Das über vier Meter lange Modul wiegt 660 kg — die Technologie zeigt das Potenzial für tragende Strukturen.
Hyundai (Deutschland): Auf der Messe CMT in Stuttgart wurde das elektrische Konzept Staria Camper mit 800-Volt-System und einer Reichweite von rund 400 km vorgestellt. Zur Ausstattung gehören ein 520-Watt-Solarpanel auf dem Dach und ein Elektroantrieb zur Umwandlung der Sitze in ein Bett.
Skydream Caravans (China/USA): Das Start-up bereitet für die Präsentation in San José einen Anhänger mit eigenen Elektromotoren und einer 85-kWh-Batterie vor. Die Seitenwand verwandelt sich in eine 5,5 m² große Terrasse, die Autarkie beträgt bis zu 14 Tage. Lieferungen in die USA beginnen im Dezember.
Sinotruk (China): Auf der 27. Pekinger Wohnmobilmesse wurden fünf Kastenwagen auf Basis des Vanguard V vorgestellt, darunter eine Version mit 2,09 m Höhe für die Einfahrt in Tiefgaragen.
RVIA (USA): Laut dem Verband planen über 34 Millionen Amerikaner eine Frühjahrsreise mit dem Wohnmobil — 23 % mehr als im Vorjahr. Die Generation Z mietet häufiger, Millennials und Generation X kaufen.
Jinju (Südkorea): Ein kommunaler Parkplatz mit 130 Stellplätzen für die temporäre Unterbringung von Wohnmobilen und Wohnwagen wurde eröffnet. Das Projekt entstand als Reaktion auf Gesetzesänderungen und Beschwerden von Anwohnern über das Parken in Wohngebieten.
Toro (Spanien): Die Gemeinde hat einen smarten Stellplatz für Wohnmobile mit automatischem Zugang über die Plattform TripStop, einer ökologischen Ver- und Entsorgungsstation und Videoüberwachung in Betrieb genommen. Investition: 12.084 Euro, Kapazität: 12 Fahrzeuge.
Burghead (Schottland): Der Moray Council startet ein Pilotprojekt für Übernachtungen von Wohnmobilen und Campern von April bis November. Die Kosten betragen 7 Pfund pro Nacht, Buchung über eine App.
Ostsee (Polen): Die 40-jährige Diana Lichtenthal aus Deutschland hat einen Smart-Elektrowagen in ein Mini-Wohnmobil umgebaut und ist zu einer zweiwöchigen Reise entlang der Ostseeküste aufgebrochen. Die 580-km-Route ist eine echte Herausforderung bei einer Reichweite von nur 120 km.
Malaysia: Die Wohnmobilvermietung hat sich zu einem neuen Trend für Heimatbesuche an Feiertagen entwickelt. Das Unternehmen RV Life MY hat seinen Fuhrpark in vier Jahren von 1 auf 126 Fahrzeuge in drei Ländern erweitert.
Europa: Spanien führt bei der Regulierung — Verschärfung der Hauptuntersuchung und die ungelöste Stellplatzkrise in Torrox. Großbritannien bewegt sich auf dauerhafte Verbote an der Küste zu, testet aber gleichzeitig kostenpflichtige Übernachtungen in Schottland. Die Türkei reißt illegale Mobilheime in Feriengebieten ab. In Italien druckt man Wohnmobile aus Kunststoff. Asien: Südkorea baut Infrastruktur für Camper, Malaysia erlebt einen Boom bei Wohnmobilvermietungen, China erweitert die Modellpalette und investiert in Elektrotechnologien. Amerika: 34 Mio. Amerikaner planen Frühjahrsreisen mit dem Wohnmobil — ein Plus von 23 % gegenüber dem Vorjahr.
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Die wachsende Zahl von Wohnmobilen und Kastenwagen in Cap-Sizun, Bretagne, setzt die natürlichen Küstengebiete unter Druck. Die lokalen Behörden suchen nach Möglichkeiten, Besucher unterzubringen, ohne die Biodiversität zu schädigen. Reisende schätzen die wilde und ruhige Umgebung, geben aber zu, sich nicht immer an die Regeln zu halten.
Die AIR+FOAM Pro Fahrzeugmatratze von Luno kostet in den USA 499,99 Dollar. Die selbstaufblasende Doppelmatratze ist 10 cm dick, kombiniert Luft und Polyurethanschaum, wiegt 5,44 kg und hat einen angegebenen R-Wert von 11. Sie wird in Formen hergestellt, die auf bestimmte Fahrzeuginnenräume zugeschnitten sind, und kann in zwei Hälften mit getrennten Luftkammern geteilt werden. Kopfstützenbrücken sind bei vielen Modellen enthalten, jedoch nicht beim Rivian R1S, Toyota Land Cruiser und einigen 4Runner-Versionen. Luno liefert nicht direkt nach Niederlande oder Belgien, was den Kauf erschwert. Eine günstigere Alternative ist die Exped MegaMat Auto, die lokal für 349,95 Euro mit einem ASTM-R-Wert von 8,1 erhältlich ist.
Ein Rentnerpaar von Mallorca lebt seit fünf Jahren in einem Wohnmobil von etwa 10 Quadratmetern. Sie sparen rund 1.400 Euro pro Monat, begrenzen die Treibstoffkosten auf 700 Euro und nutzen Sonnenkollektoren für ihre Energieunabhängigkeit. Doch die Enge, die Notwendigkeit ständiger gemeinsamer Entscheidungen und technische Pannen erzeugen Spannungen in der Beziehung. Das Paar merkt an, dass das feuchte Klima auf Mallorca für einen von ihnen schwierig war und die trockenere Luft auf Reisen ihr Wohlbefinden verbesserte.
Eine polnische Familie, bekannt als 'Przyczepowe podróże', erzählte von ihrem Wechsel vom Hotelurlaub zum Caravaning. Nach einer regnerischen Nacht im Zelt kauften sie einen Wohnwagen und verbringen nun mehr Zeit darin als zu Hause. Sie betonen, dass das Leben im Wohnwagen Organisation erfordert und Nähe lehrt, aber nicht für jeden geeignet ist.
Jean-Claude und Christiane, Rentner aus dem Département Gard, leben seit acht Jahren in einem 8 Meter langen und 5 Tonnen schweren Wohnmobil. Sie reisen durch Frankreich, Spanien und Marokko und kehren im März und September nach Hause zurück, um Verwandte und Ärzte zu besuchen. Das Paar kaufte das Wohnmobil für 95.000 € und einen Anhänger für 6.000 € und stellt fest, dass dieser Lebensstil teurer ist, aber Freiheit und Komfort bietet.
Lebensstil
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Die Schriftstellerin und Moderatorin Silvia Freire wird am Sonntag, dem 23. März, in Miramar de Ansenuza eintreffen, um Episoden ihrer Reisesendung 'Mundo Freire' zu drehen. Sie bleibt bis Dienstag, dem 25. März, und nimmt geführte Touren und Bootsausflüge mit lokalen Guides auf. Freire besuchte Miramar bereits 2023 auf Empfehlung von Moria Casán und kehrt nun mit ihrem Team zurück, um zwei Sendungen zu produzieren. Das Projekt wird durch Tauschgeschäfte mit Hotels und Geschäften finanziert, und nach Miramar geht die Tour weiter nach Rafaela, Paraná und Concepción del Uruguay.
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